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Schützen haben einen neuen Kugelfang

Förderung Schützen haben einen neuen Kugelfang

Etwa die Hälfte seiner Sanierungs- und Modernisierungspläne hat der Momberger Schützenverein umgesetzt. Es ist also an der Zeit, Fördergelder entgegenzunehmen.

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Unter Beobachtung von (hinten, von links) Edwin Lotter, Schriftführer Timo Stark und Ortsvorsteher Jörg Grasse versucht sich Thomas Groll am Luftgewehr.

Quelle: Alfons Wieber

Momberg. Einen kommunalen Bewilligungsbescheid in Höhe von 3500 Euro überreichte Bürgermeister Thomas Groll dem Schützenverein „Victoria“ 1877 Momberg. Dazu waren neben dem Vorsitzenden Edwin Lotter und weiteren Vorstandsmitgliedern auch zahlreiche Vereinsmitglieder aller Altersklassen in das Schützenhaus gekommen. Groll freute sich, dass damit die Kommune zum wiederholten Mal ein Vorhaben des Vereins unterstütze.

Der Schützenverein hatte im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms „Sportland Hessen“ aktuell die Sanierung des Kugelfangs und das Einrichten elektronischer Trefferanzeigen in Angriff genommen. Die Sanierung des Kugelfangs bei den Feuerwaffen war notwendig geworden, weil die Schützenvereine aufgrund der neuesten gesetzlichen Bestimmungen und Umweltauflagen sicherstellen müssen, dass keinerlei Geschossbleireste mehr in das Erdreich gelangen. Mit Hilfe der neuen elektronischen Trefferanzeigen kann der Schütze zudem „die Lage“ eines Schusses sofort auf einem Tablet erkennen.

Junge Schützen kommen nicht nur aus Momberg

Groll lobte die Vereinsmitglieder für ihre rege Aktivität. „Der Verein wird vorbildlich geführt. Es wird permanent irgendwo gebaut. Der Vorstand hat gute Ideen und ist darüber hinaus in der Lage, die Vereinsmitglieder zum Mitmachen zu motivieren“, stellte der Bürgermeister fest.

Besonders lobend erwähnte Groll die hohe Zahl von rund 25 Kindern, die nicht nur aus Momberg sondern aus allen Stadtteilen kommen und sich beim Schützenverein Momberg schießsportlich betätigen. „Man muss den Kindern eine vernünftige Möglichkeit zur Freizeitgestaltung schaffen“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die Bogenschießanlage, die die jungen Vereinsmitglieder besonders häufig nutzten.

Nachdem nun etwa die Hälfte der geplanten Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben abgeschlossen ist, konnte der erste Teil des städtischen Zuschusses ausgezahlt werden. Entsprechend der Förderrichtlinien wird der Verein nach Abschluss der Arbeiten von der Stadt noch einen Restbetrag in Höhe von 2000 Euro erhalten.

Laut Schriftführer Timo Stark kann sich der Verein damit über insgesamt 70000 Euro an Fördergeldern freuen. Davon steuert das Land 25000 Euro bei, 9000 Euro kommen vom Kreis, 5500 Euro von der Stadt. Von den veranschlagten 30000 Euro, die der Verein durch Eigenleistung beitragen will, sind bereits rund 20000 erbracht.

Vereinsvorsitzender Edwin Lotter freute sich über die Wertschätzung der Stadt. „Das Geld ist gut angelegt“, sagte er in Richtung Bürgermeister. Der Verein hat derzeit 240 Mitglieder, davon sind rund 60 aktiv.

von Alfons Wieber

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