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Schüler erlaufen eine Rekordsumme

Spendenaktion Schüler erlaufen eine Rekordsumme

Die Schüler der Grundschule Schweinsberg gaben alles: Mit der überwältigenden Summe von 4300 Euro ging ihr Sponsorenlauf zu Ende. Mit diesem Rekordergebnis hatte keiner gerechnet.

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Vor dem Lauf hatten sich die Schüler bei Eltern, Großeltern oder Nachbarn Paten gesucht, die pro Runde einen gewissen Betrag zur Verfügung stellten.Foto: Karin Waldhüter

Schweinsberg. Am Ende konnten es die Verantwortlichen kaum fassen. „Wir haben noch ein paar ungeklärte Angaben, so dass wir vielleicht die 4500 noch schaffen. Es ist einfach der Wahnsinn“, freute sich Schulleiterin Sabine Bartels über den Ertrag des Spendenlaufs. In den Jahren 2010 und 2013 hatten die Schüler jeweils mehr als 2000 Euro erlaufen und damit die Stadtallendorfer Kindertafel, ein SOS-Kinderdorf und eine vom Hochwasser betroffene Grundschule unterstützt. Diesmal fließt ein Teil des Erlöses auch wieder in Lebensmittel für die Kindertafel. Für welchen guten Zweck sie den Rest nutzen, wollen Schülerrat und Schulkonferenz noch festlegen. Eine Idee sei, das Geld Flüchtlingsfamilien zukommen zu lassen.

Beim Sponsorenlauf gingen diesmal rund 70 Schüler der ersten bis vierten Klassen und einige ehemalige Schüler an den Start. Eine Stunde lang hatten sie Zeit, um möglichst viele Runden auf der 400 Meter langen Strecke rund um das Schulgebäude zu laufen.

Und jeder Schritt war für den guten Zweck: Oliver Riehl aus der ersten Klasse schaffte gleich 28 Runden, Klassenkameradin Cèlestine Klinkert war mit 22 Runden die Schülerin aus der ersten Klasse mit der größten Rundenzahl. In der zweiten Klasse holte sich Eric Seidel 38 Rundenstempel, bei den Mädchen passierte Maja Daube 23 Mal den Abstempeltisch. Finn Dippel mit 29 Runden und Clara Hofmann mit 19 Runden waren die fleißigsten Rundensammler in der dritten Klasse. Hannes Bernreuther und Marie Böttner aus der vierten Klasse kamen 28 beziehungsweise 26 Mal durch Start und Ziel. Als ehemalige Schülerin und heutige Fünftklässlerin legte Emma Bernreu-ther die Strecke 31 Mal zurück.

„Das Engagement war bis zum Schluss Spitze, sowohl bei Kindern als auch bei den Eltern, die das Beisammensein, neben dem Anfeuern, zu einem regen Austausch genutzt haben. Das bedeutet auch eine gute Stärkung des Gemeinschaftsgefühls besonders für neue Eltern an der Schule“, sagte Bartels.

Eingeteilt als Streckenposten unterstützten einige Eltern die Aktion, andere hatten Knabbereien oder Salate für ein großes Buffet gespendet.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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