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Schon vor der Party rinnt der Schweiß

Stadtallendorf Schon vor der Party rinnt der Schweiß

Der Countdown läuft. Die Vorbereitungen für das Mega-Konzert am Samstag laufen auf Hochtouren. Am Donnerstag begann der Bühnenaufbau.

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Zwei große Parkplätze stehen den Konzert-Besuchern zur Verfügung. Hinweisschilder und Ordnungsdienst weisen den Weg.

Stadtallendorf. Ein einsamer Fußballspieler joggt auf der Tartanbahn. Er kommt nicht weit. Anhänger voll mit Bühnenmaterial versperren seinen Weg. Dem Sportler bleibt nur ein kleines Rasenstück, um ein paar Bälle zu schießen. Seit Donnerstag ist das Stadtallendorfer Herrenwaldstadion ganz in der Hand von Bühnenarbeitern und Helfern, die alles für das Mega-Konzert mit Status Quo, Rodgau Monotones und Softeis vorbereiten. Rhythmisches Hämmern dringt aus diversen Ecken. Noch ist nicht wirklich zu erkennen, dass am Samstag hier eine riesige Bühne stehen wird. Teile des Bühnenbodens sind noch nicht ausgelegt, sondern auf dem Rasen übereinander gestapelt. 15 Mitarbeiter sind mit dem Aufbau beschäftigt. Meterlange silbern glänzende Traversen liegen kreuz und quer und werden miteinander verschraubt. Daran wird später unter anderem die Lichttechnik befestigt.„Das ist quasi das Dach der Bühne, daran wird dann die Plane hochgezogen“, sagt Aufbauleiter Jürgen Blatton und zeigt auf ein langes Gestänge. Seine Kollegen Michael und Philipp schlagen dicke Bolzen durch die Löcher und verbinden so die meterlangen Stahlstücke miteinander. Eine anstrengende Aufgabe. Den beiden Arbeitern tropfen Schweißperlen von der Nase. Bis am Samstag tausende Menschen auf dem Gelände des Herrenwaldstadions feiern können, ist noch viel zu tun. Am Rand der Tartanbahn verteilt ein Bagger Kies. Anderthalb Tage brauchen die Arbeiter, um die Bühne aufzubauen. „Egal, ob es regnet oder schneit – wir müssen bei jedem Wetter aufbauen“, erzählt Blatton lächelnd und zeigt seine Schuhe, die vom heftigen Regenschauer noch ganz nass sind. Am Samstag hoffen alle auf gutes Wetter.

von Nadine Weigel

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