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Schon 24 Fahrerfür den Bürgerbus

Start im Spätsommer Schon 24 Fahrerfür den Bürgerbus

Die Idee für den Bürgerbus, der mobilitätseingeschränkten Bürgern aus den 12 Kirchhainer Stadtteilen eine direkte Anbindung an die Einkaufszentren und Ärztehaus der Kernstadt bieten soll, ist nach einigen Rückschlägen inzwischen „200 Meter vor dem Ziel angelangt“. So formulierte dies Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann vor dem Sozialausschuss.

Kirchhain. Vor drei Jahren sei das Projekt an fehlenden ehrenamtlichen Fahrern gescheitert. Die große Hürde sei genommen, berichtete Hauptamtsleiter Dirk Lossin, der das Projekt von der ersten Idee an begleitete. Derzeit stünden 24 ehrenamtliche Fahrer bereit. Damit sei gewährleistet, dass jeder Fahrer monatlich nur einmal die immerhin 160 bis 170 Kilometer lange Tour fahren müsse. Geplant sind Touren nach einem festen Fahrplan an drei Wochentagen. Für die Fahrer werde es ein Fahrsicherheitstraining mit dem Fahrzeug geben. Ein Personenbeförderungschein und ein Gesundheitszeugnis seien nicht erforderlich, sagte Dirk Lossin.

Gekauft wird ein neunsitziger Bus mit einem bestimmten Anforderungsprofil: Dieselmotor, Klimaanlage, Navi, Einstiegshilfe, großer Stauraum für Rollatoren und Kinderwagen. Das 47.000 Euro teure Fahrzeug soll über Werbung, eine Spende über 10.000 Euro der AWO Kirchhain, 1000 Euro vom Kreis, Spenden und aus Haushaltsmitteln finanziert werden, sagte Lossin.

von Matthias Mayer

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