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Schnelles Internet für das Gewerbegebiet Ost

Zweite Ausbau-Stufe Schnelles Internet für das Gewerbegebiet Ost

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf möchte zusammen mit seinen Städten und Gemeinden die verbliebenen weißen Flecken auf der Datenautobahn tilgen. Als letzte Kommune will Kirchhain dem Vorhaben beitreten.

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Das Foto zeigt einen Glasfaser-Hausanschluss für schnelles Internet in Marburg.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Bürgermeister Olaf Hausmann (SPD) berichtete vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, dass Kirchhain wegen des Wechsels im Bürgermeisteramt in Sachen Vertragsbeitritt ins Hintertreffen geraten sei. Ohne den entsprechenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung könne mit den Arbeiten nicht begonnen werden, da die Stadt Mitgesellschafter der Breitband-GmbH sei. Für das Vorhaben seien schon 75000 Euro in den Haushalt 2016 eingestellt worden, sagte der Kämmerer.

In Kirchhain gebe es bereits eine gute Abdeckung mit schnellem Internet. Von den weißen Flecken seien in Kirchhain Gewerbegebiete, auch das große Gewerbegebiet Ost, und Teile von Langenstein betroffen, informierte der Bürgermeister. Der endgültige Ausbau solle nun mit Fördergeldern des Bundes und des Landkreises vorangebracht werden.

Er wolle sich dem Gemeinschaftsprojekt nicht verschließen, sagte Reiner Nau, der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Wenn er aber bedenke, dass nun entlang des Radweges von Rauschenberg Richtung Halsdorf ein Glasfaserkabel verlegt werde, nachdem dort vor Jahresfrist die Nahwärmeleitung der angehenden Bioenergiestadt Rauschenberg unter die Erde gebracht worden sei, bekomme er das kalte Grauen.

Mit fünf Jastimmen bei drei Enthaltungen befürwortete der Ausschuss das Vorhaben. Der Bürgermeister kündigte an, dass der Magistrat das Kanalbau-Programm fortschreiben wolle. Für 2017, 2018 und 2019 seien 1,1 Millionen Euro, 1,05 Millionen Euro und 1,45 Millionen Euro vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments vorgesehen, um einem Sanierungsstau vorzubeugen.

von Matthias Mayer

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