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Schauen, kaufen und feiern

Neujahrsmarkt Schauen, kaufen und feiern

Es ist wieder so weit: Am morgigen Freitag ­begehen die Kirchhainer wieder ihren höchsten Festtag des Jahres. 25000 Besucher werden dann zum Neujahrsmarkt erwartet.

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Gedränge in der Fußgängerzone. Besucher mit Kleinkindern sollten den Kinderwagen morgen zu Hause lassen.

Quelle: Florian Lerchbacher

Kirchhain. Wie Marktmeister Yörn Weber im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete, ist der Neujahrsmarkt mit 200 Verkaufsständen seit Wochen ausgebucht. „Das ist das Maximum, was unser Marktgelände nach unserem neuen Sicherheitskonzept verkraftet“, erklärt Yörn Weber, der das Thema Sicherheit nicht erst seit dem Berliner Anschlag großschreibt.

Schließlich erwartet er über den Tag verteilt wieder 25000 Besucher. So werden ab 6 Uhr alle Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Dienste der Sicherheit am Start sein. Auch das Bauhofteam sorgt mit der Beschilderung und den Absperrungen zur einen sicheren und reibungslosen Marktverlauf.

Offiziell geöffnet ist der Markt zwischen 8 und 18 Uhr. Zum Marktgelände gehören der Bahnhofsvorplatz, die Bahnhofstraße (Fußgängerzone), die Brießelstraße, der Parkplatz Brießelstraße, die Schulstraße vor dem Bürgerhaus, der Marktplatz und die Straßen Unterm Groth und Gänseburg.

„Der Stamm der Händler ist im Wesentlichen geblieben. Einige wenige sind aus Altersgründen nicht mehr dabei“, erzählt Yörn Weber. Der Marktmeister hat großen Respekt vor den Leistungen der Händler, auch wenn die ganz harten Zeiten, als einzelne Händler bei minus zehn Grad in ihrem Auto übernachteten, vorbei seien. Viele Händler reisten mit dem Wohnmobil an oder buchten sich Hotelzimmer, berichtet der Marktmeister aus seinen Erfahrungen.

Im Angebot: Klassiker und sensationelle Neuigkeiten

Die Klassiker prägen auch in diesem Jahr wieder das Marktangebot: Gewürze, Textilien, Haushaltswaren, Spielzeug, Raritäten, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Dazu gesellen sich jedes Jahr sensationelle neue Produkte, die anschließend entweder ihren Siegeszug durch die Kaufhäuser antreten oder wieder in der Versenkung verschwinden.

Für Bürgermeister Olaf Hausmann hat der Markt auch eine soziale und gesellschaftliche Komponente. „Hier sieht man Leute, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht. Gerade die Stände der Vereine wie TSV und SV sind Treffpunkte für ehemalige Kirchhainer oder ganze Cliquen“, sagt Olaf Hausmann, für den der Neujahrsmarkt auch den Charakter eines Feier-Events hat.

Dem wird der Markttag mit zahlreichen Angeboten am Abend (siehe Info-Box) auch in diesem Jahr gerecht. Allerdings muss der Topact der langen Neujahrsmarktnacht morgen ausfallen. Das Softeis-Konzert muss leider ausfallen, da ein Bandmitglied erkrankt ist.

Neujahrsmarktbesucher, die nicht mit Bus oder Bahn anreisen, werden gebeten, möglichst an der Peripherie zu parken. Parkplätze nah an der Innenstadt bietet die Stadt auf dem Festplatz mit seinen 400 kostenlosen Stellplätzen, am Fasanenweg, in der Römerstraße und am Bahnhof an.

Weitere Parkmöglichkeiten gibt es wenige Gehminuten vom Marktgelände entfernt:

  • An den Beruflichen Schulen, Am Hallenbad und vor den Sporthallen der Alfred-Wegener-Schule an der Dresdener Straße.
  • Gelände der Grundschule, Zufahrt über die Ziegelgartenstraße und die Erlenstraße.
  • Parkplatz an der Alfred-Wegener-Schule entlang der Röthestraße.
  • Parkplätze am Stellwerk und am Busbahnhof in der Straße Feldweg.
  • Parkplatz an der Straße Am Amöneburger Tor. n In der Eisenbahnstraße und in der Ziegelgartenstraße am ­Jüdischen Friedhof.

von Matthias Mayer

Livemusik und Party

Wenn die Händler am Freitag ab 18 Uhr ihre Stände abbauen, beginnt die Zeit der Nachtschwärmer und Party-Gänger. In der Innenstadt gibt es dazu folgende Angebote:

  • Hessischer Hof: Livemusik mit den Skyliners ab 18 Uhr.
  • Kirchhainer Hof (altes Schlachthaus): Livemusik mit den Heads und Farmers Breakfast ab 18 Uhr.
  • Gaststätte ZaK (Steinweg): DJ Udo Lotz legt ab 16 Uhr auf.
  • Markthalle (Festplatz: Der Förderverein Kunstrasen lädt ab 18 Uhr zum Discoabend.
  • Gaststätte Unikat (Bahnhof): Livemusik mit „Brennholz“ ab 18 Uhr.
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