Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Sanierung des Treffpunkts rückt näher

Übernahme durch die Kirchengemeinde ist offenbar geklärt Sanierung des Treffpunkts rückt näher

In Rüdigheim geht’s vorwärts - und das gleich in doppelter Hinsicht: Die Planungen für die Teil-nahme an „Unser Dorf hatZukunft“ sind in vollem Gange, und auch zum Thema Treffpunkt gibt es positive Nachrichten.

Voriger Artikel
Auf der Suche nach der Freiheit
Nächster Artikel
400 000 Euro: Neuer Blitzer soll es richten

Laut Ortsvorsteher und Bürgermeister soll die Sanierung des Rüdigheimer Treffpunkts noch in
diesem Jahr beginnen.Archivfoto: Florian Lerchbacher

Rüdigheim. Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg berichtete gegenüber dem Rüdigheimer Ortsbeirat von einem „unproblematischen Treffen“ mit Vertretern des Bistums in Fulda. Demnach seien die Eckdaten für die bevorstehende Übernahme des Treffpunkts durch die katholische Kirchengemeinde geklärt, der Grundstückskaufvertrag bereits notariell beglaubigt. „Jetzt können wir weiter planen“, erläuterte Richter-Plettenberg die Konsequenzen für die in Bälde angestrebte Sanierung des Bürgerhauses (die OP berichtete mehrfach). „Wir wollen zügig losziehen, damit wir Steine aufeinandersetzen können“, zeigte sich das Stadtoberhaupt voller Tatendrang. Auch Ortsvorsteher Martin Bieker erneuerte seinen Glauben an einen Beginn der Bauarbeiten in diesem Jahr.

Als Beitrag zur Finanzierung dieses Projekts hatten die Rüdigheimer den Kinderspielplatz „Auf dem Knorren“ aufgegeben und das mehr als 1000 Quadratmeter große Areal als Bauplatz zum Verkauf gestellt. Ortsbeirat und Bürgermeister einigten sich nun darauf, dass die davon noch brauchbare Ausstattung, also eine Tunnelrutsche, ein Klettergerüst sowie ein Drehteller, in Eigenleistung abmontiert und von dort aus zum einzig verbliebenen Spielplatz „Zum Warthügel“ gebracht werden soll. Den Aufbau übernehme der städtische Bauhof, versicherte Richter-Plettenberg.

In Sachen Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ stellten die Rüdigheimer heraus, dass sie ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 23. Juni einreichen müssen, ehe Anfang September eine Jury den Amöneburger Stadtteil genauer unter die Lupe nehmen würde. Viel Zeit bleibt also nicht mehr. „Ich halte das schon für knapp. Die Stadt kann kleinere Arbeiten übernehmen, die Aufträge müssen sich aber konkretisieren“, stellte der Bürgermeister klar.

Der Ortsbeirat plant unter anderem, einen Wanderweg zu schaffen. Den gibt es in der Gemarkung Rüdigheim derzeit noch nicht. Allerdings wird dieses Vorhaben kaum bis spätestens zum Herbst zu realisieren sein. Ortsvorsteher Bieker betonte daher: „Uns geht es bei dem Wettbewerb vorrangig darum, dass sich das Dorf Gedanken macht, und wir es einmal wieder aufleben lassen können.“

Abschließend herrschte im Ortsbeirat Klärungsbedarf, was den tödlichen Unfall einer 79-jährigen Radfahrerin vor rund zwei Wochen betrifft, über den diese Zeitung anhand von Informationen der Polizei berichtet hatte. Der Ortsbeirat stellte heraus, dass sich die Kollision der Radfahrerin mit einem Kraftfahrzeug nicht zwischen Schweinsberg und Rüdigheim, sondern auf der Landstraße 3037 auf Höhe der „Ziegelhütte“ beim Ortseingang Richtung Amöneburg ereignet hatte. Bei der Verstorbenen handelte es sich um eine Touristin, wie sich inzwischen herausstellte. Aus Rüdigheim war in der Vergangenheit schon Kritik an der Verkehrssicherheit dieser Stelle, an der ein Fahrradweg die Landstraße kreuzt, geäußert worden. Der Bürgermeister kommentierte, dass ein Warnschild angebracht und das Tempo auf 80 Stundenkilometer begrenzt ist - mehr sei schlicht nicht möglich.

von Yanik Schick

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr