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Sanierung

3000 Stunden im Einsatz für den Verein Sanierung

Mit der Sanierung des Sportheims hat der SV Mardorf das größte Projekt seiner jüngeren Vereinsgeschichte abgeschlossen - entsprechend groß ist die Erleichterung beim Vorsitzenden.

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Vereinsvorstand, ehrenamtliche Helfer, Unterstützer sowie Vertreter der Politik präsentieren die neue Heimkabine.

Quelle: Yanik Schick

Mardorf. Mardorf. Helmut Kräling war laut eigener Aussage „richtig, richtig froh“, das runderneuerte Sportheim des SV Mardorf nach mehr als drei Jahren der Planungen und Bauarbeiten einweihen zu können. „Es wird unser Vereinsleben hoffentlich positiv verändern“, sagte der Vereinsvorsitzende.

In etwa 3000 Arbeitsstunden hatten 80 ehrenamtliche Helfer dazu beigetragen, dass das Vereinsheim nun nicht nur in neuem Glanz erstrahlt, sondern auch energetisch saniert ist. „Es ist wirklich beeindruckend, was hier entstanden ist“, lobte der aus Mardorf stammende Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck. „Der Verein hat Großartiges geleistet“, ergänzte Bürgermeister Michael Plettenberg.

Zu Beginn des insgesamt 112000 Euro teuren Projekts, das Land, Landkreis, Stadt und Landessportbund finanziell unterstützten, hatten die Mardorfer im September 2014 zunächst die Grundfläche des Sportheims erweitert. In dem rund 60 Quadratmeter großen Anbau richtete der Verein den neuen Umkleideraum für die Gastmannschaften samt Dusche ein.

Jede Fliese selbst gelegt

Das schuf Platz im Altbau: Die Trennwand von Heim- zu ehemaliger Gästekabine wurde durchbrochen, sodass die Mardorfer Spieler nun wesentlich mehr Raum zum Umziehen haben. Besonders ins Auge sticht die daran angrenzende, in den Vereinsfarben schwarz und gelb geflieste Dusche. Helmut Kräling adelte an dieser Stelle Helfer Engelbert Föth. „Er hat sich hier aufgeopfert und fast jede Fliese selbst gelegt.“ Weiterhin sind in dem fast 50 Jahre alten Gebäude durch den Umbau auch die Toiletten vergrößert worden, zudem funktionierten die Mardorfer die frühere Gästedusche zu einem Büro um.

Mit allen Arbeiten liege der Verein laut Kräling im Zeitplan. Und das, obwohl sich während der Sanierung noch zwei unvorhergesehene Baustellen aufgetan hatten: zum einen musste der Außenteil des Dachs - zuvor noch aus Eternitplatten bestehend - neu gedeckt werden. Außerdem stellten die Verantwortlichen fest, dass das alte Kühlhaus undicht ist und daraufhin Feuchtigkeit durchgesickert war. So entstanden zusätzliche Kosten. „Wir sind aber zuversichtlich, dies durch die energetische Sanierung wieder ausgleichen zu können“, so Kräling.

Schließlich sind parallel zu den räumlichen Veränderungen Wände und Decken wärmeisoliert worden. Das Haus hat neue Fenster sowie Solarzellen auf dem Dach bekommen. Und nicht zuletzt ist das neue Kühlhaus wesentlich ökonomischer als sein Vorgänger. Das 95-jährige Vereinsjubiläum, das der SV Mardorf im Sommer feiern will, kann also kommen.

von Yanik Schick

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