Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Sangesfreudig und zielsicher

110-jähriges Bestehen Sangesfreudig und zielsicher

Der Männergesangverein Cäcilia Anzefahr feiert in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstalten die Sänger am 5. Oktober in der Mehrzweckhalle ein Chorkonzert.

Voriger Artikel
Trachtenträger wirbeln über die Bühne
Nächster Artikel
Fördertopf bleibt dicht

Vorsitzender Achim Gutbrod (links), Stellvertreter Winfried Bauerbach (Mitte) und Dirigent Ludwig Lauer (Dritter von rechts) zeichneten nach dem Kleinkaliberschießen folgende Sänger aus (von links), Hans-Christoph Nahrgang, Michael Wormsbächer, Karin Bauerbach, Helga Schüssler, , Elisabeth Rhiel und Karl Rhiel.Privatfoto

Anzefahr. Vom 25. Februar 1903 stammt das erste Schriftstück der Vereinsgeschichte: 29 Mitglieder unterzeichneten damals die „Statuten des Gesangsvereins zu Anzefahr“. Die Sänger werten dieses Dokument als Gründungsurkunde und nehmen an, dass das Datum der Tag der Vereinsgründung ist. Im Namen ihres Vereins verewigten die Anzefahrer die heilige Cäcilia, die Schutzpatronin der Kirchenmusik, die im Jahr 232 ihres christlichen Glaubens wegen hingerichtet wurde. Die Legende schreibt ihr die Erfindung der Orgel zu.

„Mit Stolz kann der Chor auf seine traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken“, sagt Schriftführer Hans-Christoph Nahrgang und betont, der MGV Anzefahr präsentiere sich „mit einer stattlichen Anzahl aktiver Sänger, unter denen jung und alt gleichermaßen vertreten sind“. Damit das „wertvolle Hobby Chorgesang“ mit Erfolg fortgesetzt werden könne, würden die Sänger auch in Zukunft bereit sein, neue Wege zu beschreiten. 

Als ein Beispiel nennt Nahrgang ein Chorwochenende, das die Anzefahrer in Mücke-Flensungen gemeinsam mit den Sangesbrüdern des MGV Frohsinn Langenstein gestalteten. Dirigent Ludwig Lauer hatte sich für diese Tage verschiedene Schwerpunkte gesetzt, zu denen unter anderem neue Chorliteratur zählte.

Höhepunkte des Jahres waren eine große Chorprobe mit anschließendem Saukoppessen, das erste Dreschplatzfestund das traditionelle Kleinkaliberschießen des Vereins: Bereits seit 18 Jahren treffen sich die aktiven Sänger und ihre Partnerinnen zu einem sportlichen Wettkampf im Schützenhaus von Stausebach. Unter der Aufsicht der Schießwarte Harald Bromm, Burghard Fritsch, Lothar Fritsch und Jörg Kempf absolvierte jeder Teilnehmer drei Probe- und fünf Wertungsschüsse. Da es sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern zu einem Gleichstand bei den Ringe kam, musste jeweils ein Stechen die Entscheidung bringen: Bei den Frauen setzte sich letztendlich Elisabeth Rhiel vor Helga Schüssler und Karin Bauerbach durch. Bei den Männern gewann Michael Wormsbächer vor Hans-Christoph Nahrgang und Karl Rhiel.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr