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Salatgurken kommen besser an als die Männer

Frauenfasching Salatgurken kommen besser an als die Männer

"Der Hexenkessel tobt“ lautete das Motto der ­Faschingsveranstaltung der Frauengemeinschaft Amöneburg am Donnerstagabend.

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Linkes Foto: Beigefreite (linke Seite) stellten sich beim Stadtduell den waschechten Bergern. Alle ließen dabei das Jahr 2015 Revue passieren. Das rechte Foto zeigt die Gruppe „Betriebsausflug“ bei ihrem Auftritt im Pfarrheim.

Quelle: Maik Drossel

Amöneburg. „So eine Veranstaltung muss einfach aufrechterhalten werden“, sagte Sabine Fruth nach einem abendfüllenden Faschingsprogramm am Donnerstagabend im Amöneburger Pfarrheim. Die Frauengemeinschaft Amöneburg hatte zum Frauenfasching eingeladen, Fruth führte die Gäste durch ein Programm aus Sketchen, Tänzen, Büttenreden, klassischen Schunkelrunden und jeder Menge Raketen.

Ein abendfüllendes Faschingsprogramm bot die Frauengemeinschaft Amöneburg am Donnerstagabend im Pfarrheim.

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Nachdem die „Kolping-Garde Amöneburg“ das Programm mit einem Gardetanz eröffnete, feuerte die Gruppe „Schlauberger“ den Hexenkessel an, um darin einen Zaubertrank für einen stimmungsvollen Abend zu brauen.

Aus Sicht der Besucher wirkte der Trank. In bester Stimmung zeigte sich der Besuch aus Erfurtshausen. Die „Hot Chillies“ unter der Leitung von Nadine Fuhrmann begeisterten das Publikum mit ihrer Tanzdarbietung. Das Amöneburger Stadtduell resümierte das Geschehen des letzten Jahres in Amöneburg und gab „waschechten Bergern“ und „Zugezogenen“ die Möglichkeit, mit ihrem Wissen vor dem Publikum zu glänzen.

Aus dem Leben eines Babysitters

Wie hart der Job als Babysitter sein kann, erzählte Elvira Nau in ihrer Büttenrede über Pleiten, Pech und Pannen als Babysitter. Prominenter Besuch am Abend war „Pierre der Maler“, Barbara Graf in der Rolle als Künstler, welcher Bilder mit Menschen gestaltet. Mit der Hilfe ihrer Assistentin Lisa Weber holte sie sich Leute aus dem Publikum, um mit ihnen ihre Bilder zu kreieren.

Allerdings sollte sich der Verkauf der fertigen Exponate als schwierig erweisen. Welche Vorteile eine Salatgurke gegenüber einem Mann hat, erklärte Barbara Graf danach in ihrer Büttenrede. 40 Gründe pro Salatgurke führe sie an. Dass die durchschnittliche Länge 25 ­Zentimeter betrage und nicht hinter ihr hergeräumt werden müsse, sind nur einige davon. Ein ganz besonderer Höhepunkt an diesem Abend kam mit dem letzten Programmpunkt in Gestalt der Tanzgruppe „Betriebsausflug“ auf die Bühne.

Zum Schluss gibt's einen Frühjahsputz

Die Tanzgruppe aus beigefreiten Frauen in Amöneburg heizte den Hexenkessel zum Schluss ein weiteres Mal auf. Sie präsentierte dem Publikum mit ihrer Aufführung „Frühjahrsputz“ ­eine grandiose Tanzperformance, die tosenden Beifall bekam. Dass die Tanzgruppe erst zum dritten Mal beim Frauenfasching dabei war, merkte man ihnen definitiv nicht an, als sie sich ihrer Putzkleidung entledigten und in ihren Kleidern mit Regenschirmen über die Bühne wirbelten.

„Wir sind als Frühjahrsputz reingekommen und haben uns dann unserer Schürzen entledigt“, sagte Mittänzerin Silke Nau nach der Vorstellung gegenüber der OP. Sie erklärte, dass die Aufführung in kompletter Eigenregie ohne Leitung zustande gekommen war. Am Ende des Abends stand dann noch die traditionelle Polonaise.

von Maik Drossel

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