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Sängerkreis plant Männerchor

Versammlung Sängerkreis plant Männerchor

Kreischorleiter Peter Jerabeck stellte während der Delegiertenversammlung des Sängerkreises Wohratal im Speckswinkler Zollhof das Projekt "Männer im Takt" vor.

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Monika Friedrich berichtete mit einer Präsentation
über ihre „Tour durch die Vereine“.Privatfoto

Speckswinkel. Im Sängerkreis Wohratal wünschen sich die Vereine ein Männerchorprojekt. Das erfuhr Vorsitzende Monika Friedrich während ihrer Tour durch die Chöre der Region, die sie im ersten Jahr ihrer Amtszeit unternommen hatte. Die Idee für das Projekt „Männer im Takt“ stamme nicht nur aus der Erkenntnis, dass es in vielen Männerchören Nachwuchsprobleme gebe, sondern resultiere auch aus dem Wunsch, dass „Mann“ gerne auch mal „andere Chorliteratur“ singen möchte, berichtete Friedrich. Deshalb richte sich die Werbung für das Projekt nicht nur an Mitglieder traditioneller Männerchöre, sondern auch an „singbereite Männer aus der ganzen Breite der Bevölkerung“.

Die Vorsitzende nahm aus den sechs Monaten, in denen sie die zahlreichen Gesangvereine besucht hatte, eine weitere Anregung mit: Die Sänger wünschen sich eine „Veranstaltung, mit der sie sich identifizieren können“. Die rund 50 Teilnehmer der Delegiertenversammlung diskutierten lebhaft über den Vorschlag, einen „Tag der Ehrungen“ einzuführen. Bisher ehrte die Sängerkreisvorsitzende Jubilare während Feiern der Vereine oder Jahreshauptversammlungen. Nun beschlossen die Sänger, dem Vorstand den Auftrag zu erteilen, ein Konzept zu erarbeiten und es bei der Vereinsvorsitzendenbesprechung im Herbst vorzustellen. Stößt es auf Zustimmung, könnten ab dem kommenden Jahr Ehrungen des Sängerkreises und des Deutschen Chorverbandes gebündelt und in einem festlichen Rahmen vorgenommen werden. „Damit möchte man ein besseres Zusammengehörigkeitsgefühl erreichen“, sagt Friedrich.

Die Vorsitzende sprach von „positiven Erfahrungen mit den Vereinen“, die sie in ihrem ersten Jahr gemacht habe. Allerdings ermahnte sie die Chöre, sich sorgfältiger an Terminvorgaben zu halten.

Mit einem selbst zusammengestellten Fragekatalog hatte sie während ihrer Besuche versucht, Sorgen und Nöten, aber auch dem Erfreulichen auf die Spur zu kommen. „In Gesprächen wurde vieles angesprochen. Die Themen reichten von den Problemen, die es im Chor gibt, bis hin zu den Fragen, wie die Vereine zu den Aktivitäten des Sängerkreises stehen und wie sie motiviert werden könnten, sich mit dem Sängerkreis zu identifizieren, berichtete Friedrich. Ihr Fazit war positiv: Sie freute sich über „viele motivierte Sänger und aufgeschlossene Vorstände“, die sich auch mit ihren Tipps und Anregungen auseinandergesetzt hätten.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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