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SPD will 2016 stärkste Fraktion werden

JHV SPD will 2016 stärkste Fraktion werden

Im Frühjahr 2016 stehen Kommunalwahlen an. Für den SPD-Ortsverein Amöneburg wirft dieses Ereignis bereits jetzt seine Schatten voraus.

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Werner Hesse (links) und Peter Hörl zeichneten Renate Rein­müller (links) und Annedorothe Bühler aus.Foto: Yanik Schick

Amöneburg. Die Sozialdemokraten wollen und müssen sich stärker vorbereiten denn je. „Das wird schwierig und ein hartes Stück Arbeit für uns“, betonte der Fraktionsvorsitzende Winfried Kaul während der Jahreshauptversammlung. Nach knapp 25 Prozent bei den Wahlen 2011 seien diesmal „28 Prozent plus x“ das Ziel, gab Vorstand Peter Hörl schon einmal optimistisch vor.

Dennoch mangelt es der 22 Mitglieder zählenden SPD in Amöneburg aktuell noch an Aktiven, die bereit wären, ein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung oder einen Posten in den Ortsbeiräten zu übernehmen. „Wir sehen, dass unsere Wähler mit der Politik zufrieden sind. Aber sie könnten sich schon ein bisschen mehr engagieren, denn es geht um ihr direktes Umfeld“, kommentierte Hörl und unbetonte, inhaltlich nehme sich die SPD für den Wahlkampf vor allem vor, den Einfluss der Ortsbeiräte auf die Stadtpolitik zu erhöhen.

Viel Lob für sein Engagement im Geschäftsjahr 2013 erntete der Amöneburger Ortsverein von Werner Hesse, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag. „Die Mitglieder arbeiten sehr beständig und verlässlich für die Bürger. Sie sind bereit, Dinge anzugehen“, hob Hesse hervor und gab als Ziel aus, 2016 zur Mehrheitsfraktion im Stadtparlament zu werden.

Anschließend ehrte er in Annedorothe Bühler (40 Jahre) und Renate Reinmüller (25 Jahre) zwei Eckpfeiler der Amöneburger SPD für jahrzehntelanges Engagement. Bühler war zwölf Jahre lang Stadtverordnete, vier Jahre Ortsbeiratsmitglied in der Kernstadt und sogar Vorsitzende des Ortsvereins. „Mit ihrer ruhigen und ausgleichenden Art hat sie Diskussionen immer auf der richtigen Ebene geführt“, huldigte ihr Hörl. Reinmüller gilt als fleißige und gewissenhafte Kassiererin. „Sie zeichnet aus, dass sie es immer schafft, die unterschiedlichen Interessen zusammenzuführen“, so Hörl.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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