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Rund 600 Gäste tanzen an der Ruine

Heidelbeertanz in Rauschenberg Rund 600 Gäste tanzen an der Ruine

Wieder einmal passte alles zusammen. Herrliches Wetter, tolle Atmosphäre und gute Stimmung waren die Kennzeichen der zehnten Auflage des Heidelbeertanzes unter der Regie des TSV Rauschenberg.

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Irmgard und Helmut Wittekindt ließen sich den beliebten, für das Fest namensgebenden Heidelbeerkuchen schmecken.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Die größte Neuerung bei der insgesamt 56. Auflage eines Rauschenberger Heidelbeertanzes vollzog sich von Vielen weitgehend unbemerkt bereits bei der Tanzveranstaltung am Samstagabend. Da die Vereinsverantwortlichen um den TSV-Vorsitzenden Herbert Schleiter die langjährige Vertragsband „Die Moskitos“ nicht mehr verpflichten konnten, musste Ersatz her. Die neue Kombination aus „Ohmtal Express“ und „Music Friends“ erwies sich dabei als durchaus gleichwertiger Ersatz. Bei den Besuchern blieben keine Wünsche offen. Und wieder einmal war die Mitternacht für die Mehrzahl der Besucher kein Grund, das Fest zu verlassen.

Dass der Besucherandrang am Samstagabend etwas hinter Vorjahreszahlen zurück blieb, mag nur bedingt an den Schulferien gelegen haben, meinte der Vereinsvorstand. Auch die zahlreichen, in der näheren Umgebung gleichzeitig stattfindenden Veranstaltungen mögen schuld daran gewesen sein. Insgesamt bewegte man sich mit den gut 600 Besuchern doch deutlich „im grünen Bereich“, wie die Veranstalter zufrieden feststellten.

Weniger Kuchen als in den Vorjahren

Der Sonntag begann wie seit Jahren mit einem gut besuchten Gottesdienst, der diesmal von Pfarrer Martin Jung geleitet, und von dem Rauschenberger Musikverein begleitet wurde. Die letzten Töne waren noch nicht verklungen, als sich erste Schlangen vor dem Kaffee- und Kuchenverkauf bildeten.

Wieder hatte der leckere Heidelbeerkuchen die Besucher auf den Berg gelockt. Bei herrlichem Sonnenschein, Kaffee und Blaubeerkuchen ließen es sich Einheimische und Kuchenkenner aus dem gesamten Kreisgebiet gutgehen. Viele trugen in großen Dosen den Heidelbeerkuchen mit nach Hause, auch das gehört zu der Rauschenberger Traditionsveranstaltung vor der besonderen Kulisse.

„Insgesamt haben wir die Zahl der Kuchen etwas reduziert“, verriet Horst Siegert, der wie immer die Stücke des Blechkuchens zuckerte und nachschnitt. Er ist einer der eifrigsten Helfer dieses Festes bei der Vorbereitung, während der Veranstaltung und schließlich auch beim Abbau. Siegert hatte in der Nacht nur mal kurz zu Hause vorbeigeschaut und auf den Schlaf verzichtet.

Fazit fällt positiv aus

Eine große Anzahl Fahrradhelme zeugte von einer umweltverträglichen Anreise, aber auch der Shuttle-Service ab dem Marktplatz, den ein Rauschenberger Autohaus nun schon seit Jahren anbietet, wurde reichlich genutzt.

Kurzzeitig ratlos wirkte Michael Vaupel vom Veranstalterteam, als ein Radfahrer nach einer Steckdose für seinen Akku fragte. Aber auch dem Manne konnte in angemessener Zeit geholfen werden.

Für die nachmittägliche Unterhaltung der Gäste sorgte der Musikverein Rauschenberg, der mit 20 Musikern unter Leitung ihres langjährigen Dirigenten Uwe Henkel auftrat. Kurzzeitig unterbrochen wurden die Musikdarbietungen von einem Auftritt der Kindertrachtengruppe Rauschenberg. Am Abend sollte schließlich der „B3 Express“ die musikalische Regie der Freiluftveranstaltung übernehmen. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung ohne Zwischenfälle“, zog Vereinsboss Schleiter gestern Nachmittag ein zufriedenes erstes Fazit. Ihn freute es besonders, dass er freiwillige Helfer gewinnen konnte, die nicht zum rund 560 Mitglieder starken Rauschenberger Verein gehören und sich trotzdem für das Fest engagieren wollten.

von Heinz-Dieter Henkel

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