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Rückkehr des Jugendraums

Sorgenkind Rückkehr des Jugendraums

Ein Konzept liegt vor und die Pläne stehen - entsprechend plant die Burschen- und Mädchenschaft Mardorfer Esel für den Jugendraum eine Wiedereröffnungsfeier, die am Samstag, 19. Oktober, um 15 Uhr stattfindet.

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Die Zeiten, in denen der Jugendraum Mardorf geschlossen war, scheinen vorüber zu sein.Archivfoto

Mardorf. Viele Monate blieb der Jugendraum Mardorf geschlossen. Grund waren Vandalismus und eine gewisse Strukturlosigkeit. Die Vorfälle fielen exakt in die Zeit, in der die Stadtverordnetenversammlung über die Einführung einer professionellen Jugendarbeit diskutierte. Letztendlich entschieden sich die Stadtverordneten dagegen und beschlossen, Strukturen vor Ort zu fördern.

Im Mardorf musste sich ein Träger finden, der sich um Pflege und Organisation kümmert. Nur unter dieser Bedingung kam eine Wiedereröffnung des Jugendraums in Frage. Der Ortsbeirat nahm Kontakt zur Burschen- und Mädchenschaft auf. Kurzerhand schlossen sich einige Burschenschaftsmitglieder zusammen und überlegten sich ein mögliches Konzept, das sie in einer außerordentlichen Versammlung vorstellten. Die Mitglieder votierten mehrheitlich dafür, die Trägerschaft zu übernehmen. Nun unterzeichneten Stadt und Burschen- und Mädchenschaft eine Nutzungsvereinbarung - zunächst für ein halbes Jahr auf Probe, was einem beidseitigen Wunsch entspricht.

Die Vereinsmitglieder verhalfen dem Raum mit einem Anstrich und einer Grundreinigung zu neuem Glanz. Des Weiteren regelten sie die Übernahme von Diensten während der Öffnungszeiten und erstellten einen Putzplan.

Für Samstag, 19. Oktober, lädt die Burschen- und Mädchenschaft Mardorfer Esel zur (Wieder-)Eröffnungsfeier ein. Sie bieten Leckereien vom Grill sowie Stockbrot an, organisieren ein Kürbisschnitzen und wollen für einen „bunten Nachmittag“ mit verschiedenen Spielen sorgen. Der Jugendraum wird immer freitags von 20 bis 0 Uhr für Jugendliche geöffnet sein. Es soll ein „Treffpunkt für junge Menschen entstehen, in dem Regeln eingehalten werden müssen“.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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