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Rote Helga fährt über Teich in Flammen

80 Jahre Feuerwehr Rote Helga fährt über Teich in Flammen

Drei Tage lang feierte die Freiwillige Feuerwehr Speckswinkel ihr 80-jähriges Bestehen. Optischer Höhepunkt war der "Teich in Flammen".

Speckswinkel. Die Feierlichkeiten der Feuerwehr begannen mit einer Einsatzübung, bei der die Floriansjünger ihre Professionalität und Einsatzbereitschaft unter Beweis stellten. Tag zwei stand im Zeichen eines Festkommers‘, zu dem neben Ortsvorsteher Karl Stehl auch Bürgermeister Thomas Groll kam: Er lobte die Speckswinkler für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Neustädter Stadtteilwehren und den Feuerwehren der umliegenden Ortschaften.

Wehrführer Oliver Stabilin erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge im Jahr 1933, als 60 Bürger die Speckswinkeler Feuerwehr gegründet hatten. Aktuell versehen 31 Aktive, darunter auch zwei Frauen, ihren Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Speckswinkel. In der Jugendfeuerwehr, die Thomas Molitor und Jacques Stehl leiten, sind sieben Jugendliche aktiv.

Höhepunkt des von der Feuerwehr unter der Leitung ihres Wehrführers und des Feuerwehrvereinsvorsitzenden Andreas Klipp organisierten Festes war das gemütliche Beisammensein rund um den Dorfteich. Die Brandschützer veranstalten dieses Fest im jährlichen Wechsel mit dem Dorffest, das rund um den Zollhof gefeiert wird. „Beim Teichfest kommen auch Mitbürger, die bei den traditionellen Dorffesten nicht so häufig mitfeiern. Besonders die Anwohner des Neubaugebietes in der Nähe des Teichs sind dabei stark vertreten“, freute sich Ortsvorsteher Karl Stehl über die gute Resonanz in der Dorfgemeinschaft.

Über eine Woche lang hatten die Feuerwehrleute für die Vorbereitung gebraucht. Die Bürger belohnten diesen Einsatz, indem sie in großer Zahl an den Teich kamen. Unter dem Motto „Teich in Flammen“ wurde das Festgelände bei einbrechender Dunkelheit in ein weiches, warmes Licht getaucht, das durch die bunte Beleuchtung und vor allem durch die vielen auf dem Teich in Gläsern schwimmenden Lichter hervorgerufen wurde.

Fast eine Stunde brauchten Jacques Stehl und Thomas Molitor, um die zahlreichen Teelichter anzuzünden. Dabei benutzten die beiden das neue Speckswinkler Feuerlöschboot 4/FLB1. Die Verantwortlichen hatten dem umfunktionierten ehemaligen Heizöltank den Namen „Die rote Helga“ gegeben und sie sogar standesgemäß mit einem Blaulicht ausgerüstet.

„Es ist so eine herrliche, laue Sommernacht. Wer weiß, wann wir wieder einmal so gemütlich und fröhlich zusammensitzen können“, freute sich auch Christa Kappauf über das stimmungsvolle Ambiente.

Nach dem Gottesdienst am Sonntagvormittag klang das Fest dann mit einem Frühschoppen, einem gemeinsamen Mittagessen sowie einem anschließenden Kaffeetrinken aus.

von Alfons Wieber

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