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Roßdorfer Parkplatzsuche

Ärger um Lkw Roßdorfer Parkplatzsuche

Lastwagen, die nicht auf den für sie vorgesehenen Parkplätzen abgestellt sind, stellen besonders in Roßdorf ein Ärgernis für einige Menschen dar. Nun widmeten sich die Stadtverordneten dem Thema.

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Wild parkende Lastwagen wie hier am Marburger Bahnhof sorgen in Roßdorf für Unmut.Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Roßdorf. Besonders der Roßdorfer Friedhofsparkplatz und der Wanderparkplatz „Am Gollgarten“ würden an Wochenenden immer wieder von Lastwagen blockiert, heißt es in einem Antrag der CDU-Fraktion. Der Magistrat solle mit der Prüfung von alternativen Parkmöglichkeiten im Gewerbegebiet Roßdorf beauftragt werden.

Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg erklärte, dass sich auch das Gewerbegebiet nicht als Dauerparkplatz eigne. CDU-Fraktionsvorsitzender Jan-Gernot Wichert beantragte daraufhin, das Thema in den Bauausschuss zu verweisen, doch der Rathauschef machte deutlich, dass er dies als nicht sinnvoll erachte - schließlich sei schon im Vorfeld Gelegenheit gewesen, das Thema in den Ausschuss zu bringen. Eine Meinung, die auch Wicherts Fraktionskollege Reinhard Franke teilte: „Wenn wir das in den Ausschuss verweisen, verlieren wir Zeit.“

Einstimmig verständigten sich die Stadtverordneten schließlich auf einen umformulierten Antrag, demzufolge die zuständige Straßenverkehrsbehörde damit beauftragt werden soll, „zu prüfen, auf welche Weise es erreicht werden kann, dass zukünftig Lkw nicht mehr auf Parkplätzen am Wochenende dauerparken, die für andere Parkzwecke vorgesehen sind.“ Der Zusatz, dass das Gewerbegebiet Roßdorf aufgesucht werden solle, entfiel.

Umrüstung nicht förderfähig

Weiterhin nahm das Stadtparlament einen schriftlichen Bericht von Bauamtsleiter Volker Lehfeld zur Umrüstung öffentlicher Beleuchtungen auf LED-Technik zur Kenntnis. Die CDU-Fraktion hatte einen entsprechenden Prüfungsantrag gestellt - mit dem Ziel, Auskunft über die Förderfähigkeit von LED-Technik durch ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums zu erhalten.

Der Bauamtsleiter teilte mit, dass bei den Außenbeleuchtungsanlagen eine Umstellung auf LED nicht förderfähig sei, da die Voraussetzung - eine Energieeinsparung von 50 Prozent - nicht erreicht werde. Und auch bei der Innenbeleuchtung, beispielsweise in Büros, sei eine Umstellung in vielen Fällen nicht sinnvoll.

„Eine wirtschaftliche Umrüstung ist bei den meisten Leuchtmitteln nicht gegeben“, fasste er zusammen und betonte: „Die Amortisationszeiten liegen im Mittel bei 54 Jahren. Das liegt zum Teil an den recht geringen Betriebszeiten und noch hohen Investitionskosten.“

von Björn-Uwe Klein

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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