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Rohbau kostet knapp eine Million Euro

Hallenbad-Sanierung Rohbau kostet knapp eine Million Euro

Am Ende waren es gerade einmal zwei Unternehmen, die sich an der Ausschreibung der Rohbauarbeiten im Stadtallendorfer Hallenbad beteiligt haben.

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Über der Hallenbad-Baustelle wurde sich gestern Mittag ein Baukran aufgerichtet. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Am Montagabend hat die Betriebskommission der Stadtwerke ausnahmsweise in den Ferien getagt und dabei eine wichtige Entscheidung gefällt: Für rund eine Million Euro erhält ein Unternehmen aus der Region den Auftrag für die Rohbauarbeiten am Stadtallendorfer Hallenbad.

Das Unternehmen aus dem Nachbarkreis war einer von zwei Bietern, die ein Angebot abgegeben hatten. Lediglich sechs Unternehmen hatten die Angebotsunterlagen bei der Verwaltung angefordert. „Dennoch ist es für uns natürlich erfreulich, dass der Auftrag am Ende an ein Unternehmen aus unserer Region gegangen ist“, sagte Bürgermeister Christian Somogyi, als er der OP auf Anfrage das Ergebnis mitteilte.

Innerhalb des gesamten Sanierungsprojektes Hallenbad sind die Rohbauarbeiten eines der zentralen Gewerke.

Unter dem Strich liegt das Ergebnis der Auftragsvergabe rund 40000 Euro über den Erwartungen, eine Preissteigerung, die Somogyi aber noch für vertretbar hält.

Beim zweiten Millionenprojekt, das die Stadt derzeit parallel stemmt, war die Spanne bei der Angebotsvergabe deutlich höher ausgefallen. Dort war es ebenfalls um die Rohbauarbeiten gegangen. Auch dort hatte die Stadt mit den Folgen des geringen Interesses von Bauunternehmen zu kämpfen. Unter dem Strich kamen beim Bauhofs-Projekt letztlich Mehrkosten von 378000 Euro heraus - wobei bei anderen Gewerken eingespart werden soll. Auf der Hallenbad-Baustelle sind die Abrissarbeiten weiterhin in vollem Gange. Zug um Zug verschwinden derzeit die Fassadenelemente. Auf der dem Parkplatz zugewandten Seite sind bereits nur noch die tragenden Betonelemente wie Säulen und Decken übrig. Erst gegen Ende des Abbruches wird dann auch das Dach entfernt. Derzeit findet sich auf dem Dach eine etwas ungewöhnlich anmutende Gerüstkonstruktion. Sie dient dem Arbeitsschutz während der Abbrucharbeiten in der Höhe.

Stadtallendorfs Schwimmer können sich unterdessen darauf einstellen, dass das verbliebene Freibad auch in der nächsten Woche noch geöffnet bleibt - trotz des anhaltend schlechten Wetters.

Frühschwimmer trotzen dem Wetter

„Wir haben allein bis zu 15 treue Frühschwimmer, für die wir so lange wie möglich öffnen wollen“, sagt Giselher Pontow, Betriebsleiter der Stadtwerke. Im Regelfall schließt das Stadtallendorfer Freibad Ende August. Angesichts der Hallenbad-Sanierung hatten die Stadtwerke bereits angekündigt, zumindest bis Mitte September mit dem Freibad zu planen. Doch auch das Stadtallendorfer Freibad musste bei den Besucherzahlen unter dem schlechten August-Wetter leiden. Eine Saisonbilanz werden die Stadtwerke aber erst nach der endgültigen Schließung ziehen. Wie lange diese Saison nun tatsächlich noch dauert, werden die Stadtwerke kurzfristig entscheiden.

von Michael Rinde

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