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Riesensäge schneidet Bauwerk in vier Teile

Langensteiner Eisenbahnbrücke Riesensäge schneidet Bauwerk in vier Teile

Bis Ende Oktober dauert es, ehe Langenstein von der Bundesstraße 62 aus wieder zu erreichen ist, vorausgesetzt, die Abriss- und Bauarbeiten verlaufen planmäßig.

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Holger Witt (von links) und Lars Fischer (beide ASV), Bürgermeister Jochen Kirchner, Jutta Herrmann (ASV), Landrat Robert Fischbach und Willi Kunze beim Spatenstich.

Quelle: Michael Rinde

Langenstein. Mit knirschendem Geräusch holt eine Fräsmaschine den Fahrbahnbelag von der 99 Jahre alten Brücke über die Main-Weser-Bahn. Die Tage des Bauwerks sind längst gezählt. „Sie hat ihr Geld verdient“, kommentierte Willi Kunze, Leiter des Amts für Straßen- und Verkehrswesen in Marburg, beim ersten Spatenstich am Montagmorgen.

Seit dem Jahr 2006 ist bekannt, dass die Eisenbahnbrücke nicht mehr zu retten sein wird. Sie musste provisorisch verstärkt werden, um überhaupt befahrbar zu bleiben. Und das funktionierte bis vor einigen Tagen auch nur einspurig. Auf der Prioritätenliste des Landkreises als Eigentümer rangierte die Brücke weit vorne.

Das entscheidende Hindernis auf dem Weg zum Neubau waren fehlende Fördergelder. Doch die sind jetzt vorhanden. 1,15 Millionen Euro kosten Abriss und Neubau. 75 Prozent dieser stolzen Summe bekommt der Kreis als Förderung vom Land. Quelle ist der Etat des „Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetzes“.

Landrat Robert Fischbach (CDU), Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) und Kunze vollzogen gemeinsam den Spatenstich. Fischbach unterstrich am Dienstag, dass sich der Kreis der Bedeutung der alten Brücke immer bewusst gewesen sei. „Doch jetzt sind die Bagger endlich da, und es kann losgehen.“

von Michael Rinde

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