Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Richtkranz weht, Bauherr ist zufrieden

Bauprojekt Richtkranz weht, Bauherr ist zufrieden

Eine der bedeutendsten Baustellen in Stadtallendorf geht in ihre nächste Etappe. Allerdings hat das verregnete Frühjahr zu leichten Verzögerungen beim künftigen Gesundheitszentrum geführt.

Stadtallendorf. Trotz leichten, dem Wetter geschuldeten Verzögerungen, läuft es dem Anschein nach wunschgemäß beim Bau des künftigen Gesundheitszentrums in der Niederkleiner Straße. Am Freitag feierte die Herrenwald Wohnbau Immobilien GmbH als Bauherr das Richtfest mit beteiligten Firmen, Besuchern und bereits einigen der künftigen Mieter.

Doch zunächst mal gab es gestern besonderes Lob aus luftiger Höhe: Hartmut Pfeiffer vom gleichnamigen Holzbau-Unternehmen und stellvertretender Kreis-Handwerksmeister, würdigte den Bauherren gleich in mehrerer Hinsicht. Es sei nicht selbstverständlich, dass Bauunternehmen nach getaner Arbeiten ihr Geld gleich bekämen. „Und es ist schön, dass Handwerker aus der Region bedacht wurden“, sagte Pfeiffer. Gleich darauf folgte der Richtspruch von Zimmermeister Marco Witzel. Damit blieb das Unternehmen, eine hundertprozentige Tochter der Siedlungsgenossenschaft Herrenwald, seiner bisherigen Linie treu.

Der Neubau soll zum Jahreswechsel soweit vollendet sein, dass die ersten Mieter werden einziehen können. Angesichts der leichten Verzögerungen am Bau werden aber nicht alle Räumlichkeiten gleich bezogen. Friedhelm Steidl, einer der Geschäftsführer der Herrenwald Immobilien GmbH, geht davon aus, dass das Gesundheitszentrum schließlich im Laufe des ersten Quartals vollständig bezogen sein wird.

Dazu, welche Ärzte beziehungsweise welche einzelnen ärztlichen Fachrichtungen in dem Neubau anzutreffen sein werden, gab es auch gestern noch keine detaillierten Aussagen mit Hinweis auf laufende Verhandlungen. Konrad Busch, ebenfalls Geschäftsführer der Herrenwald Immobilien GmbH sagte aber deutlich auf Nachfrage dieser Zeitung: „Wir haben genügend Interessenten.“ Bereits vor Baubeginn war bei Vorstellung der Planungen bekannt geworden, dass sich eine radiologische Praxis mit einem Magnet-Resonanz-Tomographen in Stadtallendorf ansiedeln dürfte.

Gestern gab es eine besondere Erwähnung für den Marburger Medizinprofessor Siegfried Bien. „Ohne ihn wäre das Gesundheitszentrum nicht möglich gewesen.“ Bien spielt bei der Gewinnung von Ärzten für das Gesundheitszentrums-Projekt eine zentrale Rolle. Fest stehen bereits die Mieter des Eiscafés, das im Erdgeschoss des Gebäudes zu finden sein wird. Auch ein Zahnarzt sah sich gestern schon mal seine künftigen Praxisräume an. Bekannt ist auch, dass der AWO-Pflegedienst in den Neubau umsiedeln wird. Auch in Sachen Fitness- und Physiotherapiebereich im Obergeschoss gibt es wohl eine Entwicklung. Die Herrenwald Wohnbau Immobilien GmbH hatte den Ausbau der entsprechenden Räume zunächst bis zu einer Vermietung zurückstellen wollen. „Wir befinden uns jetzt in ernsthaften Verhandlungen über die betreffenden Räume“, sagte Busch im Gespräch mit der OP zu diesem Punkt.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis