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Rhiel sitzt fest im Sattel

Rhiel sitzt fest im Sattel

Der Erfurtshäuser Ortsbeirat hat drei neue Mitglieder. Zentraler Punkt der Arbeit soll die Fortsetzung der Dorferneuerung sein.

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Erster Stadtrat Bernd Riehl (von links) mit den Ortsbeiratsmitgliedern Barbara Schick, Wolfgang Rhiel, Christian Linne, Gabi Linne und Thomas Schiele.

Quelle: Foto: Yanik Schick

Erfurtshausen. Ob ihn jemand vom Stuhl schubsen wolle, fragte Wolfgang Rhiel bei der Wahl zum Ortsvorsteher scherzhaft in die Runde. Erwartungsgemäß blieb es daraufhin ruhig - und so wählte der neue Ortsbeirat den alten Ortsvorsteher einstimmig für eine weitere Amtszeit wieder. „Wir wollen ein Ansprechpartner für die Leute und Vereine sein. Das ist das Wichtigste auf dem Dorf“, gab Rhiel die Richtung für die kommenden fünf Jahre vor.

Neben ihm und seiner Stellvertreterin Gabi Linne gibt es drei neue Gesichter im Ortsbeirat. Christian Linne (Schriftführer), Barbara Schick (stellvertretende Schriftführerin) und Thomas Schiele folgen auf Thorsten Fuhrmann, Bertram Rhiel und André Steidl.

Vor allem die Dorferneuerung, aufgrund derer sich Erfurtshausen noch immer im Umbruch befindet, wird das fünfköpfige Gremium künftig beschäftigen. Noch in diesem Jahr sollen die Aufbereitung des Spielplatzes „Im Weimer“ sowie die Umbauten am Außenplatz des Bürgerhauses vollendet werden.

Kritik an Kommunikation mit Stadtverwaltung

Danach geht es an den alten Friedhof, das Backhaus und die Bushaltestelle. Priorität aber, so forderten insbesondere Schiele und Schick, müsse mit Blick auf den anstehenden Sommer der Geräteaufbau am Spielplatz genießen.

Wolfgang Rhiel übte indes Kritik an der Kommunikation mit der Stadtverwaltung. „Mich hat in den vergangenen Jahren gestört, dass es kaum Rückmeldungen zu unseren Protokollen und Anträgen gab“, monierte der Ortsvorsteher.

In der Straße „Zum Stein“ zum Beispiel habe der Ortsbeirat schon länger auf ein Loch hingewiesen. „Man sollte da nicht einfach drüber hinwegsehen. Inzwischen haben wir tatsächlich den Fall, dass sich dort ein Anwohner verletzt hat“, berichtete Rhiel.

Laut städtischem Haushalt erhält in diesem Jahr jeder Amöneburger Ortsbeirat 1000 Euro, die er zur freien Verfügung einsetzen kann. Erster Stadtrat Bernd Riehl, der sein Mandat für den Ortsbeirat in Erfurtshausen abgegeben hatte, begrüßte dies: „Ortsbeiräte sind die politischen Gremien, die am wenigsten zu sagen haben, aber immer als erste kritisiert werden.“ Wofür das Geld in Erfurtshausen verwendet werden soll, steht noch nicht fest.

von Yanik Schick

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