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Rhiel bleibt CDU-Vorsitzender

Die Mitglieder der CDU Amöneburg bestätigten ihren Vorstand im Amt und stellten ihre Liste für die Kommunalwahl am 6. März 2016 auf.
CDU-Fraktionsvorsitzende Jan-Gernot Wichert (Mitte) nimmt vom Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Rhiel (rechts) und Bundestagsmitglied Dr. Stefan Heck eine Auszeichnung für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU entgegen.Privatfoto

CDU-Fraktionsvorsitzende Jan-Gernot Wichert (Mitte) nimmt vom Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Rhiel (rechts) und Bundestagsmitglied Dr. Stefan Heck eine Auszeichnung für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU entgegen.Privatfoto

Amöneburg. Die CDU sei während ihrer Mitgliederversammlung zwei Sprichworten gefolgt, die sich scheinbar widersprechen, erklärte Jan-Gernot Wichert: „Zum einen wurde nach dem Motto ,Ändere niemals ein funktionierendes System‘ gewählt, zum anderen wurde der Spruch ,Neue Besen kehren gut‘ beherzigt.“

Auf das „funktionierende System“ setzten die Christdemokraten beim Vorstand, denn der alte ist auch der neue. Wolfgang Rhiel führt auch in den nächsten zwei Jahren den CDU-Stadtverband als Vorsitzender an. Ihm zur Seite stehen Jochen Splettstößer und Jan-Gernot Wichert als Stellvertreter. Für die Kassengeschäfte ist weiterhin Marko Ried, für den Schriftverkehr Dirk Wieber verantwortlich. Ottmar Graf, Helmut Brand, Matthias Lecher, Bernhard Schick und Marko Nau sind Beisitzer.

Bei der Vorstellung der Vorschlagsliste für die Wahl der Stadtversammlung 2016 freute sich Wolfgang Rhiel, dass er den Mitgliedern einige neue, junge Kandidaten vorstellen und vorschlagen könne. Als „neue Besen“ stechen dabei Philipp Wieber (Rüdigheim) und Noah Dersch (Amöneburg/Mardorf) hervor, da sie beide erst um die 20 Jahre alt sind.

„Beim Blick auf die derzeitige Altersstruktur in der Stadtverordnetenversammlung können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir als CDU in Zukunft der Jugend eine gewichtige Stimme geben werden“, sagte Rhiel.

Neu auf der CDU-Liste sind weiterhin Marko Nau (Roßdorf), Jochen Splettstößer (Mardorf) und Michael Schneider (Mardorf).

Als die Christdemokraten über Themen der Stadtpolitik sprachen, ging es unter anderem um die künftige Nutzung der Erddeponie in Amöneburg. Sie machten klar, dass sie keinerlei Projekte unterstützen würden, bei denen die Stadt im größeren Umfang zur Kasse gebeten werden könne. Die derzeitigen Einnahmen könnten sich sehen lassen - und das wolle man auch auf keinen Fall für „windige Projektideen“ aufs Spiel setzen. Ein weiteres Thema war das Kulturspektakel, das die CDU als „sinnvolles Instrument des Stadtmarketings“ sieht. Trotz gesunkener Kosten wollen die Amöneburger „nicht locker lassen und die Belastungen für Verwaltung und Bauhof weiter senken“. Mit dazu beitragen soll, „dass die örtlichen Vereine und Kulturschaffenden wieder stärker in das Kulturspektakel einbezogen“ werden.

Die Kandidaten

1. Jan-Gernot Wichert (Mardorf)

2. Wolfgang Rhiel (Erfurtshausen)

3. Dr. Stefan Heck (Mardorf)

4. Reinhard Franke (Amöneburg)

5. Philipp Wieber (Rüdigheim)

6. Matthias Lecher (Roßdorf)

7. Bernd Rhiel (Erfurtshausen)

8. Ottmar Graf (Amöneburg)

9. Marko Nau (Roßdorf)

10. Dirk Wieber (Rüdigheim)

11. Bernhard Schick (Mardorf)

12. Jochen Splettstößer (Mardorf)

13. Noah Dersch (Amöneburg/Mardorf)

14. Michael Schneider (Mardorf)

15. Herbert Lang (Rüdigheim)

16. Alfred Schick (Roßdorf)


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