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Rettungsschwimmen erfordert Vielseitigkeit

Wettkampf Rettungsschwimmen erfordert Vielseitigkeit

Der 13 Jahre alte Marlon Schmidt ist auf dem besten Weg, Rettungsschwimmer zu werden. Seine Trainer zumindest sagen, für sein Alter sei er schon überragend gut.

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In Aktion: Simon Rappold mit der DLRG-Puppe.

Quelle: Yanik Schick

Mengsberg. Und auch bei den DLRG-Vereinsmeisterschaften im Mengsberger Rotkäppchen-Bad zeigte das Ausnahmetalent wieder sein Können, qualifizierte sich in seiner Altersklasse souverän für die Wettkämpfe auf Bezirksebene. „Wir konnten gestern noch einmal spezifisch das trainieren, wo wir Verbesserungsbedarf hatten“, erzählte er, „da habe ich noch einmal an der Puppenauflage geübt.“

Bei den einzelnen Disziplinen war schließlich eine Menge Vielseitigkeit gefragt. Die Schwimmer mussten eine bestimmte Strecke hinter sich lassen, teils unter Hindernissen hindurchtauchen und zur Simulation des Ernstfalls eine orangefarbene Puppe an den Beckenrand bringen - streng nach den Statuten des internationalen Regelwerks. Insgesamt 42 Teilnehmer aus Neustadt und Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis waren an den Start gegangen. Die Kinder unter zehn Jahren schwammen außer Konkurrenz in einem Bambini-Wettkampf. Diejenigen, die es nach Punkten in ihrer Altersklasse ganz nach vorne geschafft hatten, qualifizierten sich automatisch für die nächsthöhere Wettkampfebene, die Bezirksmeisterschaften. Marlon Schmidt schaffte es vor zwei Jahren sogar hessenweit auf den zweiten Platz.

„Rettungsschwimmen ist als Sparte des Schwimmsports zur richtigen Trendsportart geworden“, erklärte Sven Haude, der Erste Vorsitzende der DLRG Neustadt und Organisator der Vereinsmeisterschaften. Um dort mitmachen zu können, müssen die Kinder und Jugendlichen zunächst einmal die konventionellen Schwimmabzeichen ablegen.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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