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Reservisten sind in der Nähe der Truppe

Bundeswehr Reservisten sind in der Nähe der Truppe

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr hat seine Kreisgeschäftsstelle Oberhessen von Lich nach Stadtallendorf verlegt: ins ehemalige Verwalterwohnhaus des Soldatenheims in der Artilleriestraße 2.

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Brigadegeneral Eckhard Klink (von links), Kommandeur Landeskommando Hessen, Oberst der Reserve Volker Stein, Landesvorsitzender des Reservistenverbandes, und Brigadegeneral Reinhard Zudrop (v. links), stellvertretender Divisionskommandeur der Division Schnelle Kräfte weihten die neue Kreisgeschäftsstelle ein.Fotos: Alfons Wieber

Stadtallendorf. „Es freut uns sehr, dass wir wieder eine Liegenschaft mit unmittelbarer Nähe und Bezug zur Truppe gefunden haben“, begrüßte Volker Stein, Oberst der Reserve und Landesvorsitzender des Reservistenverbandes, die Verlegung der Dienststelle von Lich nach Stadtallendorf.

Auch General Reinhard Zudrop, der die Einrichtung der Kreisgeschäftsstelle in Stadtallendorf von Beginn an unterstützt und zusammen mit Jörg Töpper von der Bundeswehrverwaltung erst möglich gemacht hatte, freute sich über die neue Nachbarschaft und die von nun an kurzen Wege zu den Reservistenvertretern.

Mit der Verlegung der Kreisgeschäftsstelle kam der Reservistenverband dem Wunsch nach unmittelbar räumlicher Nähe zu einem aktiven Standort nach, um damit eine engere Betreuung der Reservisten, aber auch der aktiven Soldaten gewährleisten zu können.

Die Kreisgeschäftsstelle vertritt die Interessen von fast 2100 Mitgliedern der Kreisgruppe Oberhessen. Sie bildet die Schnittstelle zwischen der Bundeswehr und den Reservisten. Außerdem koordiniert sie jährlich mehr als 150 Veranstaltungen der Kreisgruppe. Dazu gehören insbesondere Veranstaltungen zur sicherheitspolitischen Bildung sowie die Förderung militärischer Fähigkeiten, um die Reservisten auf dem aktuellen Stand der Ausbildung und damit einsatzbereit zu halten.

Durch die örtliche Nähe können sowohl die Reservisten als auch die aktiven Soldaten den „kurzen Dienstweg“ nutzen, um sich über Veranstaltungen, Vorhaben und andere Möglichkeiten zu informieren. Außerdem können die vorhandenen Ausbildungseinrichtungen, wie die Standortschießanlage, die Sportanlagen und der Standortübungsplatz gemeinsam genutzt und somit besser ausgelastet werden.

Klaus Merklinger, Hauptmann der Reserve und Kreisorganisationsleiter, der zusammen mit der Zivilangestellten Kerstin Paulus in der neuen Dienststelle die Fäden zieht, freute sich über den Umzug in die Nähe der „Truppe“ und zog ein bislang sehr positives Fazit der Zusammenarbeit mit den Standortverantwortlichen sowie dem Bundeswehrdienstleistungszentrum Homberg/Efze und deren Außenstelle in Stadtallendorf.

von Alfons Wieber

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