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Reservisten kicken am besten

Kirmes Reservisten kicken am besten

Vier Tage lang wurde am Wochenende in Erfurtshausen das Kirchweihfest gefeiert. Ein Lebend-kicker-Turnier bereicherte das Fest.

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Am Sonntag genossen die Besucher Kaffee und eine reichhaltige Kuchenauswahl im Festzelt. Foto: Karin Waldhüter

Erfurtshausen. "Das ist schon bewundernswert für so ein kleines Dorf. Immer wieder gibt es Neuigkeiten im Programm“, erzählte Heike Diehl. Gemeinsam mit Tanja Schick saß sie am Sonntagnachmittag an der Kasse des Festzeltes. Vier Tage lang eine Kirmes auf die Beine zu stellen - für den veranstaltenden SV Erfurtshausen bedeutet dies neben dem aufwendigen Zeltauf- und -abbau, Helfer für die Theke, die Kassen und für vieles mehr bereitzustellen. An den 4 Tagen waren es rund 100 verschiedene Dienste, die teilweise bis in die frühen Morgenstunden hinein dauerten, die eingeteilt und besetzt werden mussten.

Drei Monate dauerten die Planungen für das Fest. Für Dirk Wilde und Georg Rhiel vom Festausschuss des SV Erfurtshausen steht der Erhalt des Kirchweihfestes im Vordergrund. „Uns ist wichtig, die Tradition des Kirchweihfestes aufrechtzuerhalten, denn das Fest gehört zum Zusammenhalt des Dorfes dazu“, erzählen die beiden und ziehen eine positive Bilanz. „Die neue Idee des Lebendkicker-Turniers war ein Versuch, der sehr gut angekommen ist. Die Stimmung im Zelt war sehr gut und es hat Spaß gemacht“, erzählte Georg Rhiel rückblickend.

Insgesamt 16 Mannschaften beteiligten sich am Samstagnachmittag an dem Lebendkicker-Turnier. Über den gesamten Nachmittag bis in die Abendstunden hinein kämpften die Mannschaften um die Platzierungen. Das Ziel, viele Vereine aus den Nachbarortschaften und darüber hinaus nach Erfurtshausen zu locken wurde vollkommen erreicht. „Damit sind wir sehr zufrieden“, wertete Dirk Wilde.

Den ersten Platz holten sich die „Reservisten Mardorf“, zweiter wurden die „Afterburschen“ und der dritte Platz ging an den „SV Erfurtshausen“. Nach einem raschen Umbau ging die Veranstaltung mit einem lustigen Abend mit den „Ottertalern“ weiter.

Keine Mühen hatten die Veranstalter gescheut und mit Palmen und viel Sand zur „Karibischen Nacht“ am Freitagabend für echte Urlaubsstimmung im Zelt zu sorgen. Über 400 Cocktails wurden serviert und bis in die frühen Samstagmorgenstunden gefeiert.

Der Sonntagnachmittag begann etwas schleppend. Das Zelt füllte sich nur langsam. Gemütlichkeit bei Kaffee und Kuchen und Live-Musik stand im Vordergrund. Mit einem Gottesdienst und dem gemeinsamen Einzug ins Festzelt und Musik von den Ottertalern ging die Kirmes am Montag mit dem Frühschoppen zu Ende.

von Karin Waldhüter

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