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Regionaltag löst die Burgwaldmesse ab

Premiere in Rauschenberg Regionaltag löst die Burgwaldmesse ab

Am 25. September findet in Rauschenberg der erste Regionaltag mit dem Thema „Klimaschutz und Mobilität“ in und um die Kratz’sche Scheune statt.

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Stefan Schulte (von links), Rüdiger Heß, Michael Emmerich und Jörg Näther stellten vor, worum es beim Regionaltag in Rauschenberg geht.

Quelle: Klaus Böttcher

Rauschenberg. Die Region Burgwald Ederbergland geht neue Wege und veranstaltet als Ersatz für die Burgwaldmesse den ersten Regionaltag in Rauschenberg. Während die Burgwaldmesse alle zwei Jahre stattfand, soll der Regionaltag eine jährliche Einrichtung werden. Der Sonntag, 25. September - so die Organisatoren der Region Burgwald Ederbergland und der Stadt Rauschenberg - soll dem Kennenlernen von Projekten, dem Austausch von Informationen, dem Reparieren von nützlichen Dingen, dem Erleben der Elektromobilität gewidmet sein. Außerdem soll das Thema Klimaschutz den Kindern näher gebracht werden.

„Energie ist für Rauschenberg ein wichtiges Thema. Deshalb wollten wir den Regionaltag gerne in Rauschenberg durchführen“, sagte Bürgermeister Michael Emmerich bei der Vorstellung des Programms. Er wies auf die Bedeutung erneuerbarer Energie für Rauschenberg mit zwei Bioenergiedörfern, einer Bioenergiestadt und demnächst zwei Windparks hin. Die Stadt erzeuge heute schon 48 Prozent mehr Energie, als sie verbrauche, ergänzte Jörg Näther von der Stadtverwaltung. Bei der Elektromobilität hapere es noch, gab Emmerich zu. Die Stadt habe zwar eine Ladesäule, aber die werde noch viel zu wenig genutzt. Der Regionaltag könne als Anschub für die vermehrte Nutzung der Elektromobilität dienen.

Der Manager der Region Burgwald Ederbergland, Stefan Schulte, erklärte: „Wir haben Rauschenberg bewusst ausgesucht.“ Die Stadt passe mit der Bioenergie und der Windkraft zum Thema Klimaschutz. Dem stimmte der Vorsitzende der Region, der Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß, zu, und er stellte das Testen der Elektromobilität besonders heraus. Denn am Regionaltag können kostenlos Elektrofahrräder, das Twike und Elektroautos ausprobiert werden.

Repair-Café Cölbe ist dabei

Das umfangreiche Programm von 11 bis 17 Uhr in und um die Kratz’sche Scheune ist sehr abwechslungsreich und spannend; es bietet viele Informationen und Mitmachaktionen rund um das Thema des Tages „Klimaschutz und Mobilität“.

Am Vormittag wird Professor Heiner Monheim einen Vortrag zu nachhaltigen Verkehrsformen im ländlichen Raum halten, an den sich eine Diskussion anschließt. Am Nachmittag stellen Akteure ihre durch das Leader-Programm der EU geförderten Projekte vor, wie Bioenergiedörfer, den Bürgerbus und vieles mehr. Für die Kinder gibt es ein Theaterstück, dem eine spannende Geschichte zugrunde liegt. Das Thema ist Klimaschutz.

Für die kleinen Besucher gibt es den ganzen Tag viele andere Aktionen, wie beispielsweise den Bau eines Insektenhotels. Zudem wird eine Kinderbetreuung angeboten. Für die Erwachsenen gibt es neben dem praktischen Kennenlernen der Elektromobilität das Repair-Café aus Cölbe. Bei Kaffee und Kuchen gibt es nette Begegnungen, und zudem können gemeinsam defekte Elektro-Geräte repariert werden. Auch für Fahrräder gibt es eine Werkstatt. und es wird aufgezeigt, wie ein Rad zum Elektrofahrrad umgebaut werden kann. Die Besucher werden dazu aufgerufen, nicht mehr benötigte Kleingeräte mitzubringen. Diese werden gegen eine kleine Spende verkauft. Den ganzen Tag über gibt es Essen und Trinken aus der Region.

von Klaus Böttcher

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