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Reanimations-Versuch bleibt erfolglos

Tödlicher Unfall auf B454 Reanimations-Versuch bleibt erfolglos

Aus welchem Grund ein 72 Jahre alter Stadtallendorfer am Mittwochmittag in den Gegenverkehr kam, steht noch nicht fest. Fakt ist, dass es an der Unfallstelle von seinem Auto keine Bremsspuren gab.

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Polizisten und Feuerwehrmänner aus Neustadt und Stadtallendorf begutachten das Fahrzeugwrack des 72-Jährigen. Der Lastwagen war auf der anderen Straßenseite im Graben gelandet.

Quelle: Nadine Weigel

Neustadt. Rund 30 Meter lang ist die Bremsspur auf der Bundesstraße 454, die der Lastwagen in Richtung Neustadt hinterließ. Deutlich zu sehen war gestern auch, wo der mit Sand beladene 40-Tonner mit dem Auto eines 72-Jährigen zusammenstieß. Der Pkw wurde durch die Wucht des Zusammenpralls um die eigene Achse gedreht und einige Meter zurückgeschleudert. Der Lastwagen war von der Straße abgekommen und im Graben gelandet - der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Zeugen berichteten der Polizei, dass das Auto Stück für Stück auf die Gegenfahrbahn gekommen war, auf der letztendlich auch der Frontalzusammenstoß stattgefunden hatte.

Wenige Minuten später traf die Feuerwehr Neustadt an der Unfallstelle ein. Auf Geheiß der Rettungssanitäter, die Wiederbelebungsversuche eingeleitet hatten, entfernten die freiwilligen Einsatzkräfte das Dach des Fahrzeuges. Alle Bemühungen blieben jedoch erfolglos: Die Reanimation schlug fehl.

Ein Autofahrer stirbt am Mittwochmittag nachdem sein Wagen mit einem Lkw kollidierte.

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Später mussten die Neustädter den Leichnam des 72-Jährigen aus dem Fahrzeugwrack herausschneiden. Dies hätten Freiwillige übernommen, erklärte Stadtbrandinspektor Erhard Wölk.

Polizeisprecher Martin Ahlich bestätigte zudem eine Befürchtung Wölks, der anmerkte, dass sich der Unfall an einem Wasserschutzgebiet ereignet hatte: Am Motor des Lastwagens sei wahrscheinlich ein Schaden entstanden, berichtete Ahlich. Eine geringe Menge Flüssigkeit sei ins Erdreich eingedrungen, woraufhin die Polizei die Untere Wasserschutzbehörde informierte.

Zudem fertigte ein Polizeihubschrauber Luftbilder der Unfallstelle an, da die Ursache ungeklärt ist, wie ein Beamter erläuterte. Ein Sachverständiger versuchte, den Hergang zu rekonstruieren. Dies und die Bergungs- und Aufräumarbeiten machten eine mehrstündige Sperrung der B454 nötig.

von Florian Lerchbacher





                   

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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