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Rauschenbergs Gräben warten schon

Neuer Bagger ist da Rauschenbergs Gräben warten schon

Aufatmen bei den Mitarbeitern des Rauschenberger Bauhofs: Noch vor Weihnachten wurde der neue Bagger von der Kirchhainer Firma Bau Charter ausgeliefert.

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Helmut Wittekind und Manfred Barth (beide an der Schaufel) nahmen mit Walter Kann und Heiko Knöppel (von rechts) den Bagger entgegen. Mit ihnen freuen sich (von links) Dieter Sonntag, Henrik Vogel und Roland Heinschuler vom Hersteller. Foto: M. Mayer

Rauschenberg. Das Team um Bauhofsleiter Helmut Wittekind und dessen Stellvertreter Heiko Klöppel ist fachlich äußerst breit aufgestellt. Die Männer bewirtschaften den Stadtwald, reparieren gebrochene Wasserleitungen, können Schweißen, Mauern, Malern, steuern und warten die komplizierte Schwimmbadtechnik und stellen sogar die Bademeister während der Freibad-Saison.

Natürlich haben sie auch die klassischen Bauhoftätigkeiten drauf: Straße flicken, Winterdienst, Rasenmähen, Bäume und Hecken schneiden usw. Es versteht sich von selbst, dass die Männer in Orange auch kleinere Schäden an ihren Maschinen beheben können. In diesem Jahr waren selbst die findigen Bauhof-Jungs gleich zweimal machtlos.

Der 19 Jahre alte Bagger quittierte fast mit Ansage den Dienst, und dann rückte völlig überraschend ein kapitaler Hydraulikschaden den wesentlich jüngeren großen Lkw an den Rand eines wirtschaftlichen Totalschadens.

Für den Bagger hatte die Stadt vorgesorgt; das Geld für die neue Baumaschine findet sich im Haushalt 2012. Die langen Lieferzeiten erwiesen sich aber als Problem. Für den Lkw fand sich eine unerwartete Lösung. Eine Fachfirma behob für vergleichsweise kleines Geld den Schaden. Mit der Auslieferung des neuen Terex-Baggers sind nun beide maschinellen Leistungsträger des Bauhofs wieder verfügbar.

„Wir haben lange nach einem passenden Bagger gesucht und uns dann für ein Terex-Modell entschieden“, sagte Bürgermeister Manfred Barth während der Übergabe der Maschine. Entscheidend für die Wahl dieses „klassischen Mobil-Baggers im Zehn-Tonnen-Bereich“ sei dessen seitlich versetzbarer Baggerarm, der das Ausräumen der Gräben erheblich erleichtere. Er sei froh dass der 100000 Euro teure Bagger just zu dem Zeitpunkt ausgeliefert werde, da diese Arbeiten in Rauschenberg anstünden. Und er hoffe, dass der neue Bagger wenn nicht 19, dann zumindest 15 Jahre halte, sagte der Bürgermeister.

Helmut Wittekind erläuterte die Vorzüge dieser neuen Technologie. Der Bagger könne in Fahrtrichtung auf einem Feldweg stehen und trotzdem durch das seitliche Versetzen des Baggerarms den Graben ausräumen. Hilfreich ist dabei eine spezielle Schaufel. Die Sonderanfertigung des Herstellers passt sich genau dem üblichen Grabenprofil an.

Bei der Auswahl des neuen Baggers sei außerdem darauf geachtet worden, dass die Schaufeln und Zusatz-Aggregate des alten Baggers weiter verwendet werden könne, erklärte Heiko Knöppel.

Walter Kann kam die Ehre zu Teil, die ersten Kilometer mit dem Bagger zurückzulegen. Er überführte die 105 PS starke Maschine von Kirchhain nach Rauschenberg.

von Matthias Mayer

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