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Schützende Zeltdächer trotzen dem Regen

Blasmusik Schützende Zeltdächer trotzen dem Regen

Der Termin für die „Blasmusik am Markt“ gehört seit Jahren zum festen Programm des Rauschenberger Musikvereins.

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Der Musikverein Rauschenberg teilte sich die Bühne mit der Emsdorfer Blasmusik. Im kommenden Jahr wird der Verein 70 Jahre alt.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Auch in diesem Jahr hatten die Mitglieder und Freunde der traditionsreichen Musiker ihre drei Zelte mitten auf der Landesstraße und dem Marktplatz aufgebaut, um allen Witterungsbedingungen gewachsen zu sein. Und die Mühen waren nicht vergeblich. Gleich zweimal störte ein Regenschauer den Reigen der musikalischen Darbietungen und die Besucher.

Die Tische waren noch spärlich besetzt, als eine stattliche Anzahl von Musikern unter bewährter Leitung von Uwe Henkel die ersten Lieder intonierte. Doch im Laufe des Spätnachmittags änderte sich dies noch.

Saupolka blieb fast unbemerkt

Dass die Vorjahrswerte nicht erreicht wurden lag an einer Hochzeitsfeier, die in nur geringer Entfernung stattfand und der einige potenzielle Besucher den Vorzug gegeben hatten. „Wir wussten das - wollen aber auf unseren angestammten Termin nicht verzichten“, meinte Vereinsvorsitzender Maximilian Volland.

Wie in jedem Jahr hatte der musikalische Leiter und Altpräsident Reinhold Volland einige neue Stücke, beispielhaft sei die „Saupolka“ genannt, ausgewählt und eingeübt. Doch dies blieb den Besuchern weitgehend verborgen. Sie freuten sich über Essen, Getränke und die Musik in vertrauter, historischer Umgebung von Häusern und Bäumen.

Emsdorfer halfen aus

Die neuen „Museumskümmerer“ hatten ihr Domizil im Rathaus geöffnet und veranstalteten halbstündige Führungen, obwohl doch das Museum gerade ausgeräumt und weitgehend leer steht. Dafür erläuterte Simone Klingelhöfer den Gästen den Umbau und das geplante Konzept ausführlichst. Diese wurden dann mit einem tollen Rundblick vom Rathausturm zum Abschluss der Führungen belohnt.

„Ich bin froh, dass wir in diesem Jahr die Emsdorfer Blasmusik für einen zweistündigen Auftritt gewonnen haben“, freute sich Volland, der selbst gelegentlich in Emsdorf aushilft und erinnerte sich leidvoll an das Vorjahr, als die Musiker von Nachmittag bis 23 Uhr durchhalten mussten. Über personelle Verstärkung freut sich auch Schlagzeuger Heinrich Linne, der sich inzwischen sein Instrument mit Rauschenberg-Rückkehrer Helmut Benner teilt.

von Heinz-Dieter Henkel

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