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Eine glückhafte Symbiose

Zweite Rauschenale Eine glückhafte Symbiose

Die zweite Rauschenale öffnet erst am 16. September ­ihre Pforten. Der OP ­ermöglichten die Veranstalter gestern vorab Einblicke in drei der 14 Ausstellungsorte.

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Trinkwasser aus den Kunststoffröhren

Welch eine Anmutung: Diese Installation der Rauschenberger Künstlerin Dr. Anne Hoerder ist in der Rauschenberger Stadtkirche zu sehen.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die Rauschenale im kleinen Rauschenberg ist kreisweit eine einzigartige Kunstausstellung. Dafür sprechen nicht nur die Zahlen - 76 Künstler stellen aus - und das Konzept - 14 über die ganze Stadt verteilte Orte werden auf Zeit zu Kunst-Galerien - sondern auch der Inhalt und die Qualität.

Das zeigt sich schon in der ersten Station, dem Glashaus. Auch wenn sich der Großseelheimer Designer Horst Barthel beeilt zu sagen, dass noch längst nicht alle Exponate eingetroffen sind und noch einige Stellwände aufgebaut werden müssen, ist der große Raum schon gut gefüllt. Die Augen brauchen eine ganze Weile, um alles zu erfassen.

Fotografen im Gasthaus "Zur Post"

Das Glashaus vereint alle Kunstgattungen. Allein das Kunsthandwerk ist hier nicht vertreten. Das Miteinander hat nichts störendes. Malerei, Skulpturen, Design, Fotografie und Installationen gehen in dem lichtdurchfluteten Raum eine glückhafte Symbiose ein.

Die Gastgeber, das Ehepaar Dres. Anne und Uli Hoerder sowie Horst Barthel, öffnen dann die Tür zu einem bedeutsamen Rauschenberger Ort: Den Saal des ehemaligen Gasthauses Zur Post. Hier wurden unzählige Feste gefeiert. Mit Rücksicht auf brandschutzrechtliche Auflagen ist das nicht mehr möglich. Der Saal soll jetzt für Ausstellungen genutzt werden. Während der Rauschenale ist der Saal Domizil der Fotografen. Unter anderem zeigen hier die local Heroes ihre besten Arbeiten.

Die Vorpremiere endet ganz oben in der Stadtkirche. Eine Installation von Dr. Anne Hoerder lässt hier sechs Grazien durch die Kirche schweben, die nur aus weißen Kleidern und Kopfschmuck bestehen. Ein Kunstwerk, dass die Phantasie anregt.

Die wichtigsten Fakten zur zweiten Rauschenale:
  • Öffnungszeiten: Die Vernissage beginnt um 11 Uhr im Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune. Geöffnet ist die Ausstellung am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
  • Parken: Die Parkplätze sind ausgeschildert und ausreichend vorhanden.
  • Eintritt: Der Eintritt ist frei. n Ausstellungsorte: Die Kunstausstellung verteilt sich auf 14 Standorte, die sich fast alle entlang der Hauptdurchgangsstraße zwischen dem Lindenhof im Tal am Stadteingang und der Alten Schule oben in der Altstadt befinden: Die einzigen Ausnahmen sind das Pflegeheim Haus Rauschenberg (Auf dem Flur), das vom Parkplatz des Gemeinschaftshauses Kratz‘sche Scheune aus über einen Fußweg zu erreichen ist, und die Stadtkirche oben am Schlossberg.
  • Speis und Trank: Entlang der Ausstellungs-Meile gibt es Grillstände, in der Kratz‘schen Scheune und bei der Firma Starkon warten Büffets. Kaffee und Kuchen werden im neuen Café „Vis-a-Vis“ (Gasthaus Zur Post) serviert. n Party: Am Samstag wird ab 18 Uhr im Glashaus bei Live-Musik und piemontesischen Spezialitäten gefeiert. n Musik und Tanz: Die Kult­rocker Softeis spielen am Samstag ab 14.30 Uhr unplugged (Starkon). Tan Olga Crespo, Eliza Neißer Escobar und Beatriz Suarez tanzen am Samstag ab 16 Uhr in der Stadtkirche. Antonella D‘Orio singt am Sonntag und 12, 14 und 15 Uhr in den Räumen der Firma Starkon.

von Matthias Mayer

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