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Rauschenberg will die Friedhofsgebühren erhöhen

Stadtparlament tagt am Montag Rauschenberg will die Friedhofsgebühren erhöhen

Die Einbringung des Haushaltsentwurfs 2015 und die Verabschiedung des Nachtragshaushalts 2014 stehen im Mittelpunkt der heutigen Rauschenberger Stadtverordnetenversammlung.

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Blick auf den Rauschenberger Friedhof. Hier müssen fast alle Gräber von Hand ausgeschachtet werden. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die öffentliche Sitzung beginnt um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Bracht. Beraten wird unter anderem auch über die Erhöhung der Friedhofsgebühren in Rauschenberg. Betroffen von diesen sind nur die Kernstadt und der Stadtteil Bracht.

In Albshausen, Ernsthausen, Josbach und Schwabendorf entstehen der Stadt durch die Friedhöfe keinerlei Kosten, da sämtliche Pflegeleistungen und die Öffnung und Schließung der Grabstellen ehrenamtlich durch die Dorfgemeinschaft erbracht werden, wie Bürgermeister Michael Emmerich gegenüber dieser Zeitung berichtete.

Mit der Erhöhung der Gebühren in der Kernstadt und in Bracht will die Stadt den vom Land geforderten Kostendeckungsgrad von 80 Prozent bei den Friedhöfen erreichen. Obwohl in der Kernstadt wegen der räumlichen Enge Gräber von Hand ausgeschachtet und geschlossen werden müssen, bleiben die Gebühren vergleichsweise niedrig. Eine Bestattung in einem Erdgrab kostet 660 Euro, für Kinder unter 5 Jahren 175 Euro. Eine Urnenbeisetzung kostet 150 Euro. Für eine Einzelgrabstätte werden 450 Euro (Kind 150 Euro) berechnet, für ein Urnengrab 240 Euro.

von Matthias Mayer

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