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Rauschenberg setzt auf neue LED-Leuchten

Förderung ermöglicht Investition Rauschenberg setzt auf neue LED-Leuchten

542 Straßenlampen sorgen in Rauschenberg und den Stadtteilen dafür, dass es auf den Straßen nie zappenduster wird. Dies sollen sie künftig deutlich effizienter tun.

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Diese Lampe leuchtet den Zebrastreifen am Rauschenberger Rathaus aus. Auch sie soll durch einen stromsparenden LED-Leuchtkopf ersetzt werden. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Bürgermeister Michael Emmerich (CDU) stellte den Stadtverordneten während derer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl im Ernsthäuser Gemeinschaftshaus Storchennest ein entsprechendes Konzept des Magistrats vor. Dieses zielt auf die zeitnahe Umrüstung aller Leuchtköpfe auf LED-Technik ab. Ermöglicht wird diese nachhaltige Investition durch die Kommunalen Investitionsförderprogramme des Bundes und des Land (KIP). Aus dem Bundesprogramm stehen der Stadt 312885 Euro zur Verfügung. Gefördert werden 90 Prozent der Investitionssumme bei einem Mitteleinsatz von 348000 Euro.

Dazu kommen aus dem Landesprogramm 114307 Euro. Die Förderung des Landes erfolgt nicht über Zuschüsse, sondern über ein Darlehen mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Das Land übernimmt 80 Prozent der Tilgung und 100 Prozent der Zinsen für die ersten zehn Jahre. Für die Jahre 11 bis 20 stehen der Stadt Zinsdiensthilfen zu.

Die Förderung gilt nur für den Austausch der Leuchtköpfe, nicht für die Masten. Wo dies technisch notwendig sei, werde die Stadt auch die Masten austauschen, sagte Michael Emmerich dieser Zeitung. Rauschenberg strebe für den Ankauf der Leuchtköpfe eine Kooperation mit der Stadt Kirchhain und der Gemeinde Wohratal an. Möglicherweise könnten die drei Kommunen auch eine gemeinsame Lagerhaltung für die Leuchtköpfe organisieren, nannte Michael Emmerich zwei Optionen zur Kostensenkung.

Die LED-Leuchtköpfe haben erhebliche Kosteneinsparungen gewissermaßen eingebaut. Die LED-Technik sorgt für mehr Licht ab Boden bei einem um knapp zwei Drittel geringeren Stromverbrauch. Michael Emmerich erwartet, dass der Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung von 135000 Kilowattstunden auf 50000 Kilowattstunden pro Jahr zurückgeht. Nach Berechnung des Bürgermeisters wird allein dieser Faktor den Rauschenberger Ergebnishaushalt jährlich um knapp 18000 Euro entlasten.

Dazu kommen noch die deutlich geringeren Kosten für die Ersatzbeschaffung. Eine konventionelle Straßenlampe erreicht 25000 Betriebsstunden, eine LED-Leuchte 80000 Stunden.

Die Stadtverordneten stimmten der Beantragung der Fördergelder für die Umstellung auf LED-Technik einstimmigzu.

von Matthias Mayer

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