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Rauschenberg plant neue Blitzer

Verkehr Rauschenberg plant neue Blitzer

Die Stadt Rauschenberg will Rasern im Stadtgebiet verstärkt den Kampf ansagen. Über das Wie wird die Stadtverordnetenversammlung während ihrer nächsten Sitzung am Montag, 28. Oktober, ab 20 Uhr in Bracht beraten.

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An dieser Stelle im Zentrum Schwabendorfs soll eine Blitzersäule die Raser bremsen. Links neben der Straßeneinbuchtung befinden sich Bushaltestelle und Spielplatz. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Bislang steht in Rauschenberg nur eine stationäre Blitzersäule in der Bahnhofstraße der Kernstadt. Dieser sollen nun mindestens drei weitere Messgeräte zur Geschwindigkeitsüberwachung folgen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Magistrats für die Stadtverordnetensitzung in der Mehrzweckhalle hervor.

Die drei geplanten Standorte sind:

n Die Schönstädter Straße in Bracht auf Höhe der Grundschule. n Die Ortsmitte in Schwabendorf in der Höhe des Spielplatzes und der Bushaltestelle. n Die Bundesstraße 3 an der oberen Einfahrt nach Josbach. Bürgermeister Michael Emmerich (CDU) begründet die Initiative des Magistrats mit der zunehmenden Verkehrsverdichtung und den seit Jahren geäußerten Beschwerden von Anwohnern über zu schnelles Fahren.Der Standort Schönstädter Straße in Bracht war bereits im vergangenen Jahr untersucht worden. Die Probemessungen an der Grundschule hatten damals für den Aufbau einer Blitzsäule ein zu geringes Verkehrsaufkommen und eine zu geringe Anzahl von Geschwindigkeitsübertretungen ergeben. Gleiches galt für einen weiteren möglichen Standort am Ortseingang von Ernsthausen. Dieser wurde am 19. Juni bei einem Ortstermin von der Hessischen Polizei-Akademie (HPA) abgelehnt. Wie der Bürgermeister schreibt, ist die Stellungnahme der HPA für die Rauschenberger Ordnungsbehörden nicht verbindlich. Gleichwohl will die Stadt vorerst auf den Bau einer Blitzersäule in Ernsthausen verzichten. Als neuer Gefahrenpunkt hat sich die jetzt ausgebaute Ortsdurchfahrt von Schwabendorf erwiesen. Nach Feststellungen von Anliegern wird auf der Straße zu häufig gerast - trotz der eingebauten Fahrbahnteiler und Engstellen. Als besonders gefährlich hat sich der tiefste Punkt der Straße vor Bushaltestellen, Spielplatz und Bürgerhaus erwiesen. Dabei haben die Straßenplaner dort gleich zwei Verkehrsbremsen eingebaut: Der Verkehr Richtung Rauschenberg muss an dieser Stelle einen ziemlichen Schlenker nach rechts machen, während sich die Verkehrsteilnehmer in Richtung Schöne Aussicht zwei Engstellen umkurven müssen. Nach Beobachtungen von Anwohnern - die OP berichtete - passieren Autofahrer Richtung Kernstadt, die es besonders eilig haben, den Verkehrsteiler vor der Bushaltestelle auf der falschen Seite und fahren geradeaus weiter, sofern es keinen Gegenverkehr gibt. Der Magistrat kann bei Bedarf weitere Standorte für den Aufbau von Messanlagen bestimmen, heißt es in der Vorlage. Der Bürgermeister kündigt an, dass dem Magistrat nach entsprechender Beschlussfassung durch das Parlament ein Vertrag für den Aufbau der drei Anlagen vorgelegt wird. Rauschenberg bildet gemeinsam mit Kirchhain und Wohratal einen Ordnungsbezirk für Geschwindigkeitsüberwachung. Dessen Vertragspartner ist die Firma German Radar.

von Matthias Mayer

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