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Rauschenberg nimmt die nächste Hürde

Nahwärme-Genossenschaft vor der Gründung Rauschenberg nimmt die nächste Hürde

Die Gründungsversammlung der Nahwärme-Genossenschaft findet am Mittwoch, 23. Juli, um 19 Uhr in der Kratz‘schen Scheune statt. Das beschloss der Arbeitskreis am Dienstagabend.

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Josbach ist das erste von inzwischen zwei Rauschenberger Bioenergiedörfern. Nun ist die Kernstadt auf dem Weg zur ersten Bioenergiestadt des Landkreises. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Zuvor gibt es am 9. Juli um 19 Uhr an gleicher Stelle eine weitere Informationsveranstaltung. 149 Rauschenberger Haushalte haben in den vergangenen Wochen und Monaten auf Fragebögen ihr Interesse an einem Anschluss bekundet. Zuletzt war es etwas still um den Arbeitskreis geworden. Das heißt aber nicht, dass dieser seine Aktivitäten zurückgefahren habe. Im Gegenteil, das Team hatte viele Aufgaben zu lösen. Dazu gehörte die Auswahl einer unterstützenden Wärmequelle für die Biogasanlage zu dem obligatorischen mit Öl betriebenen Spitzenlastkessel. „Wir haben alles abgedeckt - von der Gas-Zusatzheizung bis zur Brennstoff-Zelle“, sagte Arbeitskreis-Sprecher Helmut Schmid auf Anfrage der OP. Zudem habe der Arbeitskreis noch reichlich Aufklärungsarbeit geleistet. Unter den Bürgern kursiere weiter der Irrglaube, dass zu dem Genossenschaftsbeitrag von 3500 Euro noch Kosten für die Erschließung auf den Grundstücken kämen. „Das ist alles im Preis drin - einschließlich der Übergabestation, die die Heizung ersetzt“, versicherte Schmid. Bürgermeister Michael Emmerich zeigte sich erfreut über den Fortschritt. „In den Bioenergiedörfern Josbach und Schwabendorf läuft es super“, sagte er. Schwabendorf habe sogar im ersten Geschäftsjahr dank eines hohen Gewinns den Mitgliedern 25 Proze nt der gezahlten Heizkosten zurückerstatten können.

von Matthias Mayer

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