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Ranklotzen für ein "sportliches Ziel"

Rauschenberg Ranklotzen für ein "sportliches Ziel"

Trotz knackiger Tag und Nachtfröste wird im Inneren der Kratz‘schen Scheune gemauert und betoniert. Das schützende Scheunendach macht es möglich.

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Bauleiter Andreas Haselbauer (links) von der gleichnamigen Wetteraner Baufirma erläutert Bürgermeister Manfred Barth den Stand der Maurer- und Betonarbeiten im Inneren der Kratz‘schen Scheune. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. „Die Arbeiten liegen im Zeitplan“, sagte Bürgermeister Manfred Barth beim Baustellenbesuch der OP im künftigen Gemeinschaftshaus der Kernstadt. Das müssen sie auch, denn das ehrgeizige Bauvorhaben muss bis zum 15. September fertiggestellt und komplett abgerechnet sein, soll der Landeszuschuss in Höhe von 741000 Euro nicht verfallen. Dieses Ziel gilt, so der Rauschenberger Sprachgebrauch, als „sportlich“.

Im Inneren des Gebäudes hat sich inzwischen einiges getan. Zwischenwände wurden hochgezogen, die Bodenplatten in einigen Teilen des Gebäudes sind bereits gegossen. In der ehemaligen Garage laufen die letzten Vorbereitungen zum Gießen der Bodenplatte.

Im künftigen großen Saal sind die Fundamente für zwei tragende Säulen vorbereitet und die Fundamente der Außenwände komplett freigelegt. „In der kommenden Woche werden diese Fundamente Stück für Stück unterfangen. Danach ist das Gebäude standfest und die provisorischen Stützbalken im Saal können entfernt werden“, erklärte der Bürgermeister den aktuellen Stand.

In dem bis unter den Dachfirst offenen Saal sieht es noch wüst aus. Die Fläche gleicht einem einzigen großen Loch. „Wir mussten hier so tief ausschachten, weil die Fundamente nicht auf tragfähigem Boden stehen“, sagte Barth und lobte in diesem Zusammenhang den großen Einsatz von Rauschenbergs ehrenamtlichen Eigenleistern. „Die sind erst vor zwei Tagen abgerückt und haben bis dahin überall ausgeschachtet, wo der Bagger nicht hinkommt“, sagte Manfred Barth. Er zeigte sich zuversichtlich, dass in zwei Wochen auch im großen Saal die Bodenplatte liegen werde.

Dann können die nächsten Gewerke anrücken. Die Zimmerer und die Dachdecker stehen bereits in den Startlöchern. Die Zimmerer werden unter anderem auch die Giebelwand des großen Saals öffnen, über deren komplette Breite der Bühnentrakt mit Nebenräumen in Holzrahmen-Bauweise angebaut wird. Barth kündigte an, dass die Ausschreibungen für die Holzverschalarbeiten in Kürze herausgehen sollen.

Die Stadt rechnet für das Vorhaben mit Baukosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Der Bürgermeister und Kämmerer ist zuversichtlich, dass dieser Kostenrahmen eingehalten werden kann. Genährt wird diese Zuversicht durch das Ausschreibungsergebnis für die Gewerke Maurer- und Betonarbeitetn, Zimmerer, Dachdecker, Gerüstbau und Fensterbau, das rund 70 000 Euro unter den veranschlagten Kosten lag.

von Matthias Mayer

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