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Rallye mobilisiert das ganze Dorf

Dorffest Rallye mobilisiert das ganze Dorf

Das Dorffest in Betziesdorf war auch bei der zweiten Auflage ein voller Erfolg, denn Groß und Klein genossen Spiel und Spaß vom frühen Nachmittag bis in den späten Abend.

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Gut bemützt stellte sich diese Mannschaft während der Betziesdorfer Dorfrallye den Tücken des Hufeisenwerfens. 

Quelle: Klaus Böttcher

Betziesdorf. „Der Grundgedanke war die Integration von Neubürgern in die Dorfgemeinschaft“, erklärt Stephanie Welk vom Organisationsteam zu dem Dorffest. Daraus geworden ist ein Fest von den Bürgern für die Bürger - und irgendwo ist fast jeder Betziesdorfer beteiligt und wenn es nur als Zuschauer bei der Orts-Rallye oder als Teilnehmer beim bunten Abend im Dorfgemeinschaftshaus ist.

„Alle Ortsvereine beteiligen sich an der Durchführung, und auch im Organisationsteam sind alle Vereine vertreten“, erzählt Stephanie Welk. Und zu der Rallye sagt sie: „Hier gewinnt und verliert keiner.“

Wie groß die Resonanz am Dorffest ist, zeigte die Beteiligung an der Rallye, bei der sich 21 Gruppen mit je fünf bis sieben Personen an sechs Stationen fröhlich im fairen Wettstreit maßen. Die Gruppen bestanden aus ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen, wobei Erwachsene und Kinder zu den jeweiligen Teams zählten. An den sechs Stationen ging es teilweise recht lustig zu, und der Spaß am gemeinsamen Spiel stand fast immer im Vordergrund. Geschick war vielfach gefordert, so etwa beim Hufeisenwerfen, dem Fußballkegeln oder dem Hindernisparcours.

Gutes Teamwork bei der Spritzübung

Die Stationen waren im ganzen Ort verteilt. So etwa bei der Kirche die Station: „Balancieren auf dem Baumstamm.“ Der Stamm wurde in Ermangelung eines gefällten Baums durch eine Bank ersetzt, was der Sache überhaupt nicht schadete. Fünf Personen standen auf der Bank, dann hieß es Aufstellen nach Körper- oder Schuhgröße, nach Alter sowie in alphabetischer Reihenfolge der Vornamen. Zu der Aufstellungsveränderung durfte die Bank nicht verlassen werden, was zu akrobatischen Übungen führte.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen bei der Spritzübung, die nur mit gutem Teamwork für die unkonventionelle Wasserversorgung gemeistert werden konnte.

Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen, und bei der Siegerehrung am Abend stieg dort das Stimmungsbarometer erheblich an. Anschließend wurde bei Musik und Tanz bis in die Nacht hinein gefeiert.

von Klaus Böttcher

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