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Ralf Luthe geht: „Jetzt sind die Jüngeren dran“

Ortsbeirat Ralf Luthe geht: „Jetzt sind die Jüngeren dran“

Zehn Jahre amtierte Ralf Luthe als Ortsvorsteher in Kleinseelheim. Zu seinem Nachfolger wurde vor zahlreichen Besuchern Professor Reiner Waldhardt einstimmig gewählt.

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Kleinseelheims Ortsbeirat (v. l.): Professor Reiner Waldhardt, Sven Michel, Heinrich Krauskopf, Stefanie Mai, Reiner Götzl und der scheidende Ortsvorsteher Ralf Luthe.

Quelle: Karin Waldhüter

Kleinseelheim. Für Professor Reiner Waldhardt fiel die Wahl eindeutig aus. Seine vier Ortsbeiratskollegen gaben ihm unter dem Vorsitz von Heinrich Krauskopf, dem ältesten Mitglied des Ortsbeirats, ihre Stimme. Zu seinem Stellvertreter wurde Sven Michel gewählt. Als Schriftführerin fungiert die neu in den Ortsbeirat gewählte Stefanie Mai. Neu im Ortsbeirat ist auch Reiner Götzel. Neben dem Ortsvorsteher werden in Zukunft Heinrich Krauskopf und Sven Michel dem Friedhofsausschuss angehören.

Zehn Jahre lang hatte Ralf Luthe in Kleinseelheim die Aufgaben des Ortsvorstehers übernommen. „Ich bin 20 Jahre in der Kommunalpolitik tätig, mein Generationenbeitrag ist erfüllt, jetzt sind die Jüngeren dran“, erklärte Luthe. Im Rahmen der Möglichkeiten habe er stets versucht, das Beste für Kleinseelheim herauszuholen, sagte er.

Seit fünf Jahren lebt Professor Waldhardt in Kleinseelheim. Der Hochschullehrer ist Mitglied der SPD und politisch bisher noch nicht in Erscheinung getreten.

Sven Michel würdigte den Einsatz des scheidenden Ortsvorstehers. „Du hast einiges in Kleinseelheim bewegt – du warst immer unser Majestix, der Häuptling der Kleinseelheimer“, sagte er an die Adresse Luthes.

Waldhardt skizzierte die nächsten Aufgaben neuen Ortsbeirates, die dieser im Team und parteiunabhängig angehen wolle. In Zukunft werden die einzelnen Ortsbeiratsmitglieder schwerpunktmäßig verschiedene Themenbereiche übernehmen. So wird Sven Michel vorrangig für das Thema „Bauplätze“ zuständig sein. Dem Aufgabengebiet „Kindergarten“ wird sich Stefanie Mai widmen. Für die Dorferneuerung ist der Ortsvorsteher zuständig. Für eine bessere Außendarstellung des Dorfes ist ein Internetauftritt geplant. Um die Dorfgemeinschaft zu stärken, will der Ortsbeirat im nächsten Jahr mit den Vereinen und dem Jugendclub ein Dorffest organisieren.

von Karin Waldhüter

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