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RSV Roßdorf hat das Geld zusammen

Fördermittel RSV Roßdorf hat das Geld zusammen

Dank eines Zuschusses des Landes Hessen in Höhe von 60000 Euro kann der RSV Roßdorf den geplanten Anbau an das Sportheim verwirklichen und das alte Dach sanieren.

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Staatssekretär Werner Koch (Vierter von links) überreicht den Förderbescheid an Alfred Schick (Mitte). Mit ihnen freuen sich Kommunalpolitiker, Sportfunktionäre, Vorstandsmitglieder und Handwerker.

Quelle: Klaus Böttcher

Roßdorf. Das Sportheim des RSV Roßdorf ist zu klein. Insgesamt zehn Fußballmannschaften – unter anderem das Hessenliga-Team der Frauen – sind in dem Verein aktiv. Den Verantwortlichen war klar: Ein Anbau muss her, denn im Sportheim ist es zu eng, zudem muss das Dach des alten Gebäudeteils saniert werden. „Während der Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder den Beschluss zum Anbau gefasst“, erklärte Ludwig Preis, der zweite Vorsitzende des RSV, bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides des Landes Hessen.

In den rund 100 Quadratmeter großen Anbau sollen zwei zusätzliche Umkleideräume, zwei Duschräume und zwei behindertengerechte Toiletten kommen. Der Altbau habe noch ein Eternitdach, das komplett saniert werden müsse, betonte Preis. Außerdem werde der Verein noch eine Solaranlage zur Warmwassergewinnung für Duschen installieren (die OP berichtete).

Die Gesamtsumme für die Vorhaben beläuft sich auf rund 200000 Euro. Rund 65000 Euro wollen die Vereinsmitglieder durch Eigenleistung abdecken. Mit den Eigenmitteln und einem Darlehen, das der Verein aufnimmt, kommen nochmals 23500 Euro zusammen.

Stadt steuert Maximum bei

Der Kreis und die Stadt – die Parlamentarier hatten sich ebenso wie beim SV Mardorf einstimmig für die Maximalförderung ausgesprochen – beteiligen sich jeweils mit 15000 Euro. Der Landessportbund steuert 2750 Euro bei. Durch eine Vorsteuerrückerstattung von rund 19000 Euro und die Zuwendung des Programms „Sportland Hessen“ von 60 000 Euro ist die Investitionssumme nun abgedeckt, und der Bau kann beginnen. Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, der sich mit den Roßdorfern über die Landeszuwendung freute, bezeichnete den RSV als das Fußballleistungszentrum der Stadt. Dort herrsche immer Betrieb – und immer gute Stimmung. Sportplätze bezeichnete er als Investition in die Zukunft.

Jürgen Hertlein, der Vorsitzende des Sportkreises, der rund 400 Vereine mit etwa 80000 Sportlern vertritt, lobte das Landesprogramm: „Hier werden nicht nur große, sondern auch kleine Vereine gefördert.“

Werner Koch, der Staatssekretär im hessischen Ministerium des Inneren und für Sport, betonte, er sei nicht nur gekommen, um den Zuwendungsbescheid zu bringen, sondern den Ehrenamtlichen Lob auszusprechen. Es gehe darum, den Verein für die Zukunft aufzustellen, erklärte er und stellte die Wichtigkeit der energetischen Sanierung heraus.

Die geförderte Baumaßnahme bezeichnete er als eine Herausforderung und lobte ausdrücklich den ehrenamtlichen Vorstand sowie die Eigenleistung durch die Mitglieder. „Ihre Ziele sind aller Ehren wert“, sagte Koch und erklärte, dass der Sportverein auch die örtliche Gemeinschaft stütze und Angebote für junge Menschen bereithalte. Das Programm „Sportland Hessen“ sei ein Renner geworden, fasste Koch zusammen und ergänzte, es werde auch mit der neuen Regierung fortgesetzt.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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