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Querungshilfe löst Problem nicht

Gefahrenstelle am Steinweg Querungshilfe löst Problem nicht

Ein Gefahrenpunkt im Kirchhainer Straßenverkehr war erneut Thema im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr. Selbst eine inzwischen erfolgte Verbesserung hat das Problem nicht gelöst.

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Gefahrenstelle für Fußgänger und Radfahrer, die in Richtung Kohlegässchen den Steinweg überqueren: Herannahende Fahrzeuge sehen sie erst, wenn diese aus dem Tunnel rauskommen. Ein Verkehrsspiegel könnte Abhilfe schaffen. Fotos: Matthias Mayer

Kirchhain. Es geht um die direkt an der Main-Weser-Bahn gelegene Straßenquerung des Steinwegs in Höhe des Kohlegässchens. Diese wird besonders von Schülern und Radfahrern, die den Weg von und zum Bahnhof abkürzen wollen, stark frequentiert, wie der Grünen-Fraktionsvorsitzende Reiner Nau vor dem unter Vorsitz von Professor Erhard Mörschel (CDU) tagenden Ausschuss berichtete.

Die Stadt habe sich des Problems bereits angenommen. Im Juli und August sei auf der großen Verkehrsinsel an den beiden Tunneln eine Querungshilfe gebaut worden, erklärte Benjamin Beule von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt. Rückmeldungen aus der Bevölkerung hätten gezeigt, dass die Querungshilfe allein das Problem nicht löse. So seien Wünsche nach Tempo 30 vor und hinter den Tunneln, Verkehrsspiegeln und Hinweisschildern an die Stadt herangetragen worden.

Das Problem: Die stadteinwärts führende Tunnelröhre ist für Fußgänger und Radler nicht einsehbar. Sie sehen die stadteinwärts fahrenden Fahrzeuge erst dann, wenn diese aus dem Tunnel herauskommen. Umgekehrt tauchen wartende Fußgänger und Radler erst im letzten Moment im Blickfeld der Kraftfahrer auf.

Professor Erhard Mörschel sprach von einer gefährlich unübersichtlichen Situation. „Fußgänger können nach links nicht in den Tunnel reinschauen“, sagte Reiner Nau.

Benjamin Beule erklärte, dass etwaige Problemlösungen mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde erörtert werden. Ein entsprechender Ortstermin finde noch in diesem Jahr statt, sagte er.

Ein anderer Gefahrenpunkt in der Gemarkung hat sich dagegen nach Jahren des Wartens aufgelöst: Die Stausebacher Kreuzung hat mit Fertigstellung des Kreisverkehrs ihren Schrecken verloren. Hessen Mobil verzichte auf eine offizielle Freigabe des Kreisels, weil diese zeitlich zu weit weg von der Freigabe des Kreisverkehrs erfolgen würde, teilte Stadtrat Christian Lohbeck (FDP) dem Ausschuss mit.

Das Werden dieses Bauwerks auf der einst unfallträchtigen Kreuzung sei auch ein Verdienst der in diesem Fall besonders hartnäckigen Kirchhainer Kommunalpolitik, sagte Christian Lohbeck.

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