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Und dann geht der Prinz auf die Knie

50. Prunksitzung des FCKK Und dann geht der Prinz auf die Knie

Stunden voller bunter Tänze, lustiger Sketche und Büttenreden gab es bei der 50. Jubiläums-Prunksitzung des FCKK am Samstagabend in Stadtallendorf in der vollen Stadthalle.

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Zweifellos ein besonderer Moment in der Geschichte des FCKK und für das Paar sowieso: Prinz Marc (Dewner) hielt um die Hand „seiner“ Prinzessin Nina (Hammerschmidt) an. Rechts: Tanzmariechen Alena zeigte sich in neuem Kostüm. Fotos: Sophie Kaufmann

Quelle: Sophie Kaufmann

Stadtallendorf. „Ich sag Helau, den Rest sagt mei’ Frau“, begrüßte Prinz Marc I. die Feierlustigen zu Beginn der Prunksitzung. Dass er noch mehr zu sagen hatte, kam im Laufe des Abends heraus. Zuerst heizten die Prinzengarde und das Tanzmariechen Pia mit schwung­vollen Tänzen den Zuschauern ein und die „Blauen Funken“, die kleinste Garde der Stadtallendorfer, zeigten ihr Können und begeisterten nicht nur die Zuschauer, sondern auch Sitzungspräsidentin Christel Rohm-Naumann. „Ohne die Kinder wäre Karneval doch nur halb so schön“, freute sie sich über den Nachwuchs.

Und von dem gab es noch mehr zu sehen: die „Minikids“ ritten als Cowboys über die Bühne und die „Sunshine Kids“ boten einen Piratentanz dar.

Stunden voller bunter Tänze, lustiger Sketche und  Büttenreden gab es bei der 50. Jubiläums-Prunksitzung des FCKK am Samstagabend in Stadtallendorf in der vollen Stadthalle.

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Nach einem Happy Birthday in B-Dur für Sitzungspräsident Norbert Naumann ging es mit dem „Jung aus Glee“ Christoph Grimmel weiter. Dieser erzählte vom Geschehen des vergangenen Jahres und nahm Kommunal- und Bundespolitik auf’s Korn. „Welchen Punkt haben der Bürgermeister und sein Gegenkandidat im Wahlkampf gemeinsam? Sie wollen eine Mauer nach Kirchhain bauen. Die Kirchhainer zahlen natürlich.“ Er stellte sich auch Fragen über die politisch korrekte Sprache: „Darf man heute noch ‚Grüner‘ sagen? Oder sind das dann politisch abbaubare Dummschwätzer?“ Und der Saal bebte vor Lachen.

Im neuen Kostüm, passend zu dem des Prinzenpaares, verzauberte Tanzmariechen Alena die Zuschauer. Mit dem Traktor kamen die „Wilden Hühner“ auf die Bühne und brachten das Landleben nach Stadtallendorf. In einem Medley der vergan­genen Jahre tanzen die Feuerhexen Samba, in Tracht, als Piraten oder Hippies.

Gruselig wurde es mit den Dancing Diamonds und ihrer Horrorshow und die Welle-Watz-Weiber entführten die Feiernden nach Ägypten.

Die Rückkehr in die Bütt feierten Ralf Dewner und Michael Deuker als älteres Ehepaar. Mit Witzen und Sprüchen über lokale Größen oder die eheliche Beziehung hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Auch die Beamten der Stadt bekamen ihr Fett weg: „Weißt du, warum Frau Somogyi froh ist, dass ihr Mann Beamter geworden ist? Dann kommt er abends immer ausgeschlafen nach Hause!“

Für eine kurzzeitige Pro­grammunterbrechung sorgte Prinz Marc I. Unterstützt von seinem Hofstaat und den Feuer­hexen ging er vor seiner Prinzessin auf die Knie und hielt um ihre Hand an. Prinzessin Nina I. konnte nur noch nicken, Freudentränen flossen, und so wurde der Abend nicht nur für die beiden unvergesslich.

Anschließend zeigte sich das Tanzpaar Lisa und Tim als „Party Animals“ akrobatisch-temporeich auf der Bühne. „Wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag?“ fragten sich die „Exprinzen“, Mario Huhn I., Dominik Naumann I. und Jens Ratz I. Die Ulknudeln der KfD Sankt Michael brachten einen musikalischen Sketch mit Schlagern, wie „Tulpen aus Amsterdam“, auf die Bühne. Die Schweinsberger Narren kamen mit Rollschuhen und dem Starlightexpress. Ein Höhepunkt folgte dem nächsten und als Überraschung der befreundeten Karnevalisten aus Burkhardsfelden brannten die Traumtänzer mit Hebefiguren und akrobatischem Können ein Feuerwerk ab.

Mit ihrem Wikinger-Tanz läutete das bekannt gute Männer­ballett des FCKK das große Finale ein.

von Sophie Kaufmann

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