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Provisorium mindert Staus

Kirchhain Provisorium mindert Staus

Seit Beginn der Arbeiten auf der Bundesstraße 3 gibt es in Kirchhain wieder eine Ampel an der Kreuzung Kasseler Straße/Frankfurter Straße. Eine Neuerung stößt dabei nicht überall auf Verständnis.

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Das Linksabbiegen von der Kasseler Straße auf die Frankfurter Straße ist nicht möglich. Damit will die Stadt frühere Rückstaus verhindern. Foto: Michael Rinde

Quelle: Rinde

Kirchhain. Bei Sperrungen der Bundesstraße 3 bekommen die Autofahrer in Kirchhain die Konsequenz zwangsläufig zu spüren. Die Kreuzung Kasseler Straße/Frankfurter Straße wird dann zu einem nervigen Nadelöhr. Gibt es längerfristig Behinderungen auf der wichtigen B3, richten Hessen Mobil und Stadt Baustellenampeln ein. Bei der aktuellen Regelung gibt es jedoch eine Änderung, die nicht für jeden sofort nachvollziehbar erscheint: Die Linksabbiegespur von der Kasseler Straße in Richtung Kirchhainer Innenstadt ist durch Baken versperrt. Bei der Stadtverwaltung Kirchhain gab es unter anderem von Anliegern Rückfragen dazu.

Benjamin Beule von der Stadtverwaltung und die Ordnungspolizeibeamten Armin Schmidt und Rudi Groh informierten bei einem Ortstermin. Es sind schlechte Erfahrungen, die zu dieser Sperrung geführt haben. „In der Vergangenheit kam es zu massiven Staus“, erläutert Beule. Ortskundige Kirchhainer könnten dabei ohne weiteres und ganz legal auf anderer Strecke in die Innenstadt gelangen. So ist das Linksabbiegen auf die Pestalozzistraße nach wie vor zulässig. Wer aus Richtung Rauschenberg ankommt, der kann problemlos bereits schon früher links abbiegen und die im Moment trotzdem sehr belastetete Kreuzung auf diese Weise meiden. Doch wie steht es mit Auswärtigen, insbesondere auch Lastwagenfahrern? Im Zweifel müssen sie rechts auf die Frankfurter Straße abbiegen und bis zum Kreisverkehr Stausebach weiterfahren.

Aktuell ist es auch ganz legal möglich, von der Ziegelgartenstraße aus links abzubiegen. Auch das soll der Entlastung der vielbefahrenen großen Kreuzung dienen. „Wenn es sich bewährt, könnte es dauerhaft so bleiben“, sagt Armin Schmidt. Bisher habe es keine Probleme gegeben.

Bis 12. August gilt die Ampelregelung dieses Mal (die OP berichtete ausführlich). Danach beginnt allerdings gleich der Bau des provisorischen „Lego-Kreisel“. Die Kreisverkehrsumrandung besteht dabei aus Kunststoffelementen.

von Michael Rinde

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