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Programm-Änderungen zeigen Wirkung

Sandhasen-Kirmes Programm-Änderungen zeigen Wirkung

Ein leicht verändertes Programm ließ die 55. Niederkleiner Sand­hasenkirmes für Organi­satoren und Besucher zu einem Erfolg werden. Vier Tage lang gab es auf dem Festplatz den erhofften Hochbetrieb.

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Auch der Vergnügungspark, der zur Sandhasen-Kirmes gehört, kam bei den Besuchern an.

Quelle: Yanik Schick

Niederklein. Auf dem früheren Hartplatz hatte der Kirmesausschuss ein wenig umgeräumt. Festzelt und Vergnügungspark tauschten im Vergleich zu den Vorjahren die Plätze, sodass alle Gäste, die vom Bürgerhaus her auf den Festplatz liefen, zunächst einmal an Karussell, ­Autoscooter und Buden vorbeikamen. Eine gelungene Idee, wie der Kirmesausschuss-Vorsitzende Klaus Botthof mit Blick auf die Atmosphäre feststellte. „Wir wollen den Leuten nicht einfach nur ein Zelt hinstellen, sondern eine Kirmes gestalten, wie man sie sich vorstellt“, sagte er. Tatsächlich sammelten sich die Gäste unter anderem am Sonntag nicht nur im Zelt, sondern auch auf dem Platz davor.

Samstag spielte Coverband "On Line"

Zum inzwischen 55. Mal richtete der Kirmesausschuss - bestehend aus Vertretern der Kolpingfamilie, des Sportvereins, der Freiwilligen Feuerwehr, der Burschenschaft sowie des Gesangvereins - die Sandhasenkirmes aus. Im vergangenen Jahr hatte Botthof aufgrund teilweiser geringer Besucherzahlen aber bereits angedeutet, dass sich das Programm diesmal etwas ändern könnte. So kam es schließlich auch: das Burschenschaftstreffen, das sich seit Jahren einem großen Zuspruch erfreut, rückte vom Kirmesfreitag auf den Kirmessamstag. Vor etwa 800 Feierlaunigen spielte dabei einmal mehr die Herborner Coverband „On Line“.

Der Tanzabend wurde hingegen aus dem Programm genommen. Stattdessen eröffnete die Niederkleiner Musikkapelle die Kirmes am Freitagabend mit traditioneller Blasmusik. Knapp 300 Gäste waren dort gekommen, was laut Botthof eine ordentliche Zahl gewesen sei. „Die Veränderungen sind gut angekommen. Ich denke, wir können sehr zufrieden sein“, bilanzierte der Vorsitzende des Kirmesausschusses. An den beiden weiteren Tagen hatte sich indes nur wenig verändert: Mit einem Festgottesdienst starteten die Niederkleiner in den Kirmes­sonntag. Daraufhin ging es mit einem Gaudi-Nachmittag unter musikalischer Begleitung der Emsdorfer Band „The Skyliners“ weiter. Gestern gab es den traditionellen Frühschoppen. „Unser wichtigstes Ziel ist es, dieses Festwochenende auch in der Zukunft aufrechtzuerhalten, denn wir alle sind damit groß geworden“, sagte Botthof. Im nächsten Jahr feiert die Musikkapelle Niederklein ihr 60-jähriges Bestehen. Aller Voraussicht nach wird das Kirmeswochenende mit einer einer weiteren Festveranstaltung ergänzt.

von Yanik Schick

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