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Prinzessin rettet Aschenputtel

Kultursommer Prinzessin rettet Aschenputtel

Mit "Gwendolina Wolkenstein" war der Mittelhessische Kinderkultursommer zu Gast in der evangelischen integrativen Kindertagesstätte "Das Nest".

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Gwendolina Wolkenstein verwandelte Silvia Weigel in einen Buchfinken, der gemütlich auf der Fensterbank (Thomas Scheidel) Platz nahm. Foto: Karin Waldhüter

Kleinseelheim. In direkter Nachbarschaft zum Bürgerhaus und der Kindertagesstätte hatte Prinzessin Gwendolina Wolken­stein alias Bärbel Kandziora ihre kleine Bühne direkt unter einem Nussbaum aufgebaut. Einen Teppich, eine Schatzkiste und ein kleiner Vorhang, mehr Requisiten brauchte die Schauspielerin nicht. Die Kinder der Kindertagesstätte waren schon gespannt und empfingen die Künstlerin mit Applaus.

Zum wiederholten Male machte der Kultursommer Mittelhessen Station in Kleinseelheim. Für die Leiterin Silvia Weigel ein doppelter Grund zur Freude, denn aufgrund der Förderung durch das Jukuz in Kirchhain können sowohl die Kinder als auch die erwachsenen Besucher das Erzähltheater kostenlos genießen. „Die Veranstaltung wäre sonst nicht möglich gewesen“, betonte Silvia Weigel.

„Kinder, wisst ihr, was ich hier habe?“, wollte Gwendolina wissen und hielt eine Papierrolle in die Höhe. Kein Schwert, kein Fernglas, keine Schatzkarte, sondern ein Märchen hatte die Prinzessin für die Kinder mitgebracht. Und wie alle Märchen, so begann auch das Märchen der Prinzessin, die Aschenputtel aus dem Wald rettet, mit „es war einmal“.

Bärbel Kandziora nahm die Kinder mit viel Witz und lustigen pantomimischen Einlagen mit auf eine Reise zu garstigen Gnomen und vorwitzigen Vögelchen und entwickelte ihre Geschichte, die von der Komik des Augenblicks lebt, mit viel Phantasie. Dabei verwickelte sie die Zuschauer immer wieder in alle möglichen Rollen. So wurde kurzerhand aus Silvia Weigel ein fröhlich tschilpender Buchfink, aus Zuschauer Thomas Scheidel eine Fensterbank und die kleine Celina wurde zum Aschenputtel. Begleitet wurde die Schauspielerin von Gerd Krüger, der die Organisation für den Kinderkultursommer übernommen hat. Im Anschluss an das 20-minütige Stück gab es für alle Kinder ein Mitmachangebot.

von Karin Waldhüter

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