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Premiere war ein Erfolg

Weihnachtsmarkt Premiere war ein Erfolg

Speckswinkel nimmt den Schwung aus der Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" mit: Ortsbeirat und Gewerbetreibende stellten erstmals einen Weihnachtsmarkt auf die Beine.

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Die große Auswahl an selbst gemachten Mützen, Taschen, Pullis und Halstüchern kam bei den Besuchern gut an.Foto: Waldhüter

Speckswinkel. Es gab Glühwein, Punsch, Spießbraten, Gyros, gebrannte Mandeln, frisch geschlagene Weihnachtsbäume, Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge, Kuchen im Glas und vielerlei Handarbeiten. Sprich: Eigentlich alles, was das Herz auf einem Weihnachtsmarkt begehrt. An den Ständen genossen die Besucher das Angebot und, vor allem, die Geselligkeit: „Man kann den Markt nicht mit dem in einer Stadt vergleichen, aber er ist schön, und jeder kennt jeden, und viele Bekannte sind da, mit denen man sich unterhalten kann“, kommentierte Besucherin Franziska Sechser den ersten Weihnachtsmarkt in ihrem Heimatdorf.

Ortsbeirat und Gewerbetreibende hatten zu der Premiere des Marktes auf den Hof der Familie Pontow eingeladen. In Nachbarschaft zum Zollhof gelegen, war die Veranstaltung ein Erfolg - und die Resonanz am Sonntagnachmittag groß. „Der erste Weihnachtsmarkt ist sehr gut angenommen worden“, freute sich Mitorganisatorin Anita Ochs, die „Krafts Gartencafé“ betreibt.

Im vergangenen Jahr habe der Gemischte Chor nach dem Adventskonzert bereits einige Buden rund um die Kirche aufgebaut. So sei die Idee entstanden, in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten, berichtete Ochs - die sich schon jetzt Gedanken über die nächste Auflage im kommenden Jahr macht, denn der Weihnachtsmarkt soll keine einmalige Veranstaltung bleiben. „Im nächsten Jahr ist eine Kombination von Adventskonzert und Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonntag geplant“, schaut sie voraus.

In einer angrenzenden Garage hatten Miriam Balzer und Andrea Hofmann ihren Stand mit selbst gehäkelten Mützen und selbst genähten Taschen und Halstüchern aufgebaut. „Wir sind selbst überrascht, dass so viel los ist. Wir hatten nicht damit gerechnet, so viel zu verkaufen“, erzählten die beiden Frauen zufrieden.

Der Duft von frisch gebrannten Mandeln strömte den Besuchern aus dem Kunststübchen entgegen. „Ich fand es eine tolle Idee, und die gemeinsame Organisation hat viel Spaß gemacht“, berichtete Maria Pontow, die das Kunststübchen und das Haarstudio „Schnittwinkel“ betreibt. Anita Ochs habe sie angesprochen, und sie habe spontan zugesagt: „Die Gewerbetreibenden waren schnell Feuer und Flamme.“

„Für das erste Mal ist der Weihnachtsmarkt sehr schön“, lobten auch Andrea Mannigel und Brigitte Will, während sie das Angebot und die Geselligkeit genossen.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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