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Plötzlich glüht die Stahlwolle

Gemeinsame Aktion Plötzlich glüht die Stahlwolle

Sie ließen "Planeten" entstehen und entflammten wie von Zauberhand Stahlwolle: 15 Schüler der zehnten Klasse der Beruflichen Schulen Kirchhain waren zum Experimentieren an die St.-Martin-Schule gekommen.

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Paul Siegert brachte mit einer Batterie Stahlwolle zum Glühen.

Quelle: Karin Waldhüter

Mardorf. Mit einem Bus voller Experimentiermaterialien waren die Schüler der Beruflichen Schulen Kirchhain gut vorbereitet nach Mardorf gekommen. Die Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren absolvieren derzeit an den Beruflichen Schulen in Kirchhain ihren Realschulabschluss im Bereich Mechatronik. Begleitet wurden sie von Lehrerin Jessica Jesberg. Als Naturwissenschaftslehrerin hatte sie, gemeinsam mit den Schülern, in sechs Doppelstunden den Besuch an der St.-Martin-Schule vorbereitet. Jessica Jesberg kommt aus Roßdorf und ihre beiden Kinder besuchen derzeit die Grundschule in Mardorf. So war der Kontakt zwischen den beiden Einrichtungen entstanden. Forschen und Experimentieren hat an der St.-Martin-Schule seit vielen Jahren einen besonderen Stellenwert und ist fest an der Grundschule verankert.

Kürzlich das Element Luft erforscht

Erst kürzlich hatten die Grundschüler während eines aufwendig gestalteten Projekttages, an dem auch andere Grundschulen und verschiedene Kindergärten teilnahmen, das Element Luft erforscht. Und auch während des Schulfestes, das alle zwei Jahre stattfindet, stand zum dritten Mal Experimentieren im Mittelpunkt.

Vor zwei Jahren war ein Physikleistungskurs der Stiftsschule zu Gast. Zwei Jahre zuvor zeigte das Chemikum zahlreiche Versuche. An diesem Tag brachten die Schüler aus Kirchhain die Kinder zum Staunen. Zur Vorbereitung der Experimente hatten die Kirchhainer Schüler im Internet recherchiert, Versuche erarbeitet, ausprobiert und schließlich perfektioniert. Am Ende werden die Ergebnisse auch in ihre Schulnote einfließen. „So haben alle etwas davon und Spaß noch dabei“, erklärte lachend Arif-Can Sener, während der 16-Jährige den Grundschülern zeigt, wie man mithilfe von Trockeneis, warmem Wassers und einem Faden, der in Spüli getaucht wird, einen „Planeten“ entstehen lässt.

Arbeit an sechs Tischen

An sechs Tischen hatten die Kirchhainer Schüler unter dem überdachten Pausenhof ihre Versuche aufgebaut. Zusätzlich zu den Experimenten hatten die Schüler den Versuchsaufbau, die genutzten Materialien und den Versuchsablauf für die Besucher auf Informationskarten dokumentiert. Lehrerin Jessica Jesberg zeigte sich mit Blick auf die umlagerten Experimentiertische sehr zufrieden. Trotz eines plötzlich aufziehenden Gewitters konnten die Schüler unter dem überdachten Pausenhof ihre Experimente fortführen. Schutz vor dem Regen fanden die Besucher am Eingang des Bürgerhauses und in den Klassenräumen. Dort sahen sie auch die Ergebnisse, welche die Grundschüler zum Thema „Müll“ erarbeitet hatten. Die Vorstellung der Tanz-AG war wegen des Wetters kurzfristig in die Turnhalle verlegt worden.

von Karin Waldhüter

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