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Plätzchen hat seinen Namen

Neustädter Bierfest Plätzchen hat seinen Namen

Das Wetter hatte es gut gemeint mit den Organisatoren des Neustädter Bierfestes auf dem Vorplatz des "Hauses der Vereine", der jetzt "Bürgergarde-Platz" heißt.

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Bürgergarde-Hauptmann Andreas Gnau, die Burgfräulein Maleen Spielvogel und Leonie Apel, Bürgermeister Thomas Groll und Junker Hans Jakob Gnau enthüllten die Namenstafel. 

Quelle: Alfons Wieber

Neustadt. Bei anfangs noch strahlendem Sonnenschein, der dann in eine laue Sommernacht überging, kamen die Biertrinker aus Neustadt und Umgebung voll auf ihre Kosten. Insgesamt fünf verschiedene Biersorten aus fünf unterschiedlichen Neustädten kamen zum Ausschank. Die veranstaltende Bürgergarde hatte allerdings eine Umgestaltung ihres Biersortiments vornehmen müssen.

„Leider wird das beliebte Biberbräu aus Neustadt an der Weinstraße nicht mehr hergestellt. Das war eigentlich unser Favorit“, berichtete Hauptmann Andreas Gnau, diesmal ohne seine Uniform, den zahlreich erschienenen Gästen. Erneut war am Samstag das „Löwenpils“ aus Neustadt am Rübenberge vertreten. Diesem feinherben Bier wurde das „Edel-Pils“ aus der Karmeliter-Brauerei im bayerischen Bad Neustadt an der Saale zur Seite gestellt. Ebenfalls aus Bayern stammte das angebotene „Eiszeitweizen“ aus Neustadt an der Aisch.

Das Brauhaus „Klüver“ aus Neustadt (Holstein) war mit seinem untergärigen „Dunkel“, vertreten und auch der einheimische „Junker-Hansen-Trunk“ war wieder mit im Programm. Welches der Biere den Gästen nun am besten mundete, war während des Bierfestes noch nicht zu erfahren. „Wir sind noch in der Testphase, aber ich denke morgen wissen wir mehr“, lachte Andreas Gnau.

Mit dem Bierfest war die Namensgebung für den Vorplatz des „Hauses der Vereine“ verbunden. Gemeinsam enthüllten Andreas Gnau, die Burgfräulein Maleen Spielvogel und Leonie Apel zusammen mit Bürgermeister Thomas Groll und Junker Hans Jakob Gnau die neue Namenstafel. Jetzt heißt die Fläche „Bürgergarde-Platz“. Als Grund für den gewählten Namen nannte Bürgermeister Groll einerseits die Erinnerung an die in Neustadt stationierte 2. Kompanie des 16. Kurhessischen Bürgergarde-Bataillons, die von 1830 bis 1854 dort ihren Dienst geleistet hatte, sowie auch die Würdigung der vielfältigen Aktivitäten und das Engagement der 1994 gegründeten historischen Bürgerwehr und der Biedermeierfrauen. „Auch Sie haben mitgeholfen den guten Namen von Neustadt nach außen zu tragen“, sagte Groll.

Bei der Musik des Jugendblasorchesters unter der Leitung von Christoph Jarkow, dem Vereinsmitglied Lucas Krapp als Nachwuchs-DJ folgte, feierten die Gäste danach.

von Alfons Wieber

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