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Pfarrerin ist jetzt in Amt und Würden

Endgültige Ernennung Pfarrerin ist jetzt in Amt und Würden

Nach nahezu dreijähriger Probezeit ist die Pfarrstelle Rauschenberg mit Kathrin Wittich-Jung jetzt endgültig wiederbesetzt.

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Pfarrer Matthias Weidenhagen (von links), die Kirchenälteste Margret Heep, die offiziell in ihr Amt eingeführte Pfarrerin Kathrin Wittich-Jung, Kirchenvorstand Helmut Klingelhöfer und Dekan Herrmann Köhler stehen vor der Stadtkirche. Foto: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Mit den Kirchenvorständen vorweg betraten Dekan Hermann Köhler gemeinsam mit Kathrin Wittich-Jung als letzte die mächtige Stadtkirche zum Einführungs- und Erntedankgottesdienst. Nach eröffnenden Worten von Pfarrer Matthias Weidenhagen, aus dem benachbarten Kirchspiel, dem gemeinsamen Singen unter Begleitung des Posaunenchors Ernsthausen und von Organistin Christine Brüning folgte gleich die Ernennung durch Dekan Köhler. Er beschrieb in sehr persönlicher Weise den beruflichen Werdegang der in Homberg/Efze geborenen Wittich-Jung. Bereits mit 15 Jahren habe sie sich dazu entschlossen Pfarrerin zu werden.

Ausschlaggebend hierfür sei die kirchliche Arbeit mit Jugendlichen gewesen, mit denen sie unter anderem zum Kirchentag gereist sei. Nach Abitur in 2003 und Studium in Marburg begann sie ihr Vikariat im Jahre 2010 in Melsungen, bevor in 2012 die Ordination erfolgte.

Auf ihren Wunsch bewarb sie sich um die Pfarrstelle in Rauschenberg, die durch den Weggang des langjährigen Geistlichen Dr. Gernot Schulze-Wegener vakant geworden war. Mit einer großen Kirchengemeinde, zwei Kirchen, zahlreichen kirchlichen Gruppen, der Kindertagesstätte und selbstverständlich dem Religionsunterricht an der Grundschule kam gleich eine große Verantwortung auf die neue Pfarrerin zu.

„Eigentlich muss ich Sie jetzt gar nicht mehr vorstellen“, meinte Dekan Köhler, weil sie nach der langen Zeit in Rauschenberg bestens bekannt sei, was auch die Tatsache belege, dass sie inzwischen dort geheiratet habe.

Köhler lobte das große Engagement, das Wittich-Jung für die Kirchengemeinde aufbringe, ihre Vorzüge als Teamspielerin, die sie im Verbund mit den Pfarreien Halsdorf, Josbach und Schwabendorf bereits gezeigt habe, oder ihre Aktivitäten als Vorsitzende des Diakonieausschusses.

Die neue Pfarrerin nutzte Bilder und Gefühle, die beim Kramen in einer alten Kiste mit Gesammeltem entstehen, um über die Werte und Erinnerungen eines Lebens, über Gefühle, Dankbarkeit und Geschenke, die das Leben bereithält, zu erzählen.

Mit weiteren Liedern der Gemeinde, des Gemischten Chors Ernsthausen sowie des Frauen- und Kirchenchors Rauschenberg endete dieser Gottesdienst.

von Heinz-Dieter Henkel

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