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Pfarrer weiß um Wege der "Götzen"

Büttenabend Pfarrer weiß um Wege der "Götzen"

Weil der etatmäßige Sitzungspräsident Alfred Fink aus privaten Gründen kurzfristig passen musste, leitete erstmals Birgit Schmitt den Büttenabend der Stadtallendorfer Kolpingfamilie.

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Pfarrer Diethelm Vogel bekannte seine Liebe zum Fußball, besonders zu Borussia Dortmund. Rechtes Bild: Die Wild Chicks waren als Stewardessen und Piloten im Einsatz. Fotos: Yanik Schick

Stadtallendorf. Aufgeregt sei sie gewesen - die kurzfristig in die Bresche gesprungene Präsidentin. Doch schnell hatte sie den Dreh raus. „Stadtallendorf Helau, Kolping Helau …“, dazu noch die ein oder andere Rakete - souverän führte Birgit Schmitt die gut 500 Karnevalisten durch den Abend. Den Auftakt in der Bütt machte der CDU-Politiker Pierre Brandenstein, der in die Rolle eines Schultheiß schlüpfte. Der ehemalige Kandidat für das Bürgermeisteramt erläuterte, dass früher „Groko“ gern für Krokodil stand. Er klärte über Gemeinsamkeiten auf: „Beide sind ziemlich gierig, beiden steht das Wasser bis zum Hals und beide haben trotzdem das Maul ziemlich weit offen.“

Buettenabend der Kolpingfamilie in Stadtallendorf: Rund 500 Narren feierten in der Stadtallendorfer Stadthalle. In der Bütt glänzte Pfarrer Diethelm Vogel als Fußball-Philosoph.

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Es folgte der katholische Stadtpfarrer Diethelm Vogel, der seiner Leidenschaft zum Fußball freien Lauf ließ. Pünktlich zur anstehenden Weltmeisterschaft in Brasilien präsentierte sich der Geistliche als treuer Fan der deutschen Nationalmannschaft. Am liebsten würde er ja mitfliegen, erklärte Vogel und unterstrich in diesem Rahmen seine Ambitionen, das Team als Mannschaftsseelsorger zu begleiten. Außerdem streifte Vogel während seines Vortrags schließlich das schwarz-gelbe Trikot über und brachte damit seine Sympathien für Borussia Dortmund zum Ausdruck. „Warum ich für den BVB bin? Es ist die katholische Einstellung! Kaum taucht ein Götze auf, schicken sie ihn zu den Bayern.“ Die lokalen Vorfälle des vergangenen Jahres machte schließlich das Kolping-Prinzenpaar zur Chefsache. Prinz Mario I. nutzte die neuesten Meldungen auf seinem Smart-Phone, um mit Prinzessin Susanne I. die wichtigsten Geschehnisse aufzuarbeiten. Zum Schluss überreichten sie Bürgermeister Christian Somogyi feierlich einen Nutella-Orden, um ihm das Leben etwas zu versüßen.

Zu den ausgiebigen Reden gab es wie gewohnt einige Tanz-Darbietungen zu bestaunen. Etwa von der Funken- und der Kolping-Garde, dem Tanzmariechen des FCKK Marie-Christin Falker, dem kleinen Tanzmariechen Viktoria Görge sowie von Hannah Schicha, die sich ebenfalls mit einer eigenen Choreografie auf die Bühne wagte.

Susanne Görge lieferte eine stimmungsvolle Performance zu den größten Songs der Sängerin Helene Fischer ab. Unter dem Motto „Kino“ führte die Showtanzgruppe des Frauenvereins Neustadt eine tänzerische Film-Premiere auf. Drei Stadtallendorfer Gruppen boten beeindruckende Shows: die Wild Chicks, entgegen ihrem Namen nur aus Männern bestehend, traten als Piloten und Stewardessen auf, während die „Feuerhexen“ mit ihrem Tanz bayerisches Flair beim Publikum weckten. Beim Finale bewiesen die „Ahndorfer Marerje“ Vielseitigkeit. Mit „Mädchenpower auf dem Bau“ ging der Büttenabend zu Ende.

von Yanik Schick

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