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Pfarrer Weber kriegt viel Spott ab

Karneval Pfarrer Weber kriegt viel Spott ab

Unter dem Motto: "Unerkannt im Märchenland" eröffneten die Emsdorfer Faschingsfrauen, eine Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, die Session der heimischen Narren.

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Die Gruppe „Flash Light“ setzte tänzerisch und optisch ein Glanzlicht.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Emsdorf. Mit vielen bekannten Karnevalsklassikern startete das Duo der Momberger Musikanten in den Abend, und schon wussten alle im Saal, dass die fünfte Jahreszeit allmählich dem Höhepunkt entgegengeht. Gefüllt bis auf den letzten Platz mit Zwergen, Feen, Zauberinnen, Prinzessinnen oder auch einmal einem verirrten Indianer war die Stimmung auf gutem Level, als die „7er Rätinnen“ einmarschierten.

Kleine Funken legen vor

Die Aufregung zu Beginn hatten die kleinen Funken des Emsdorfer Karneval Clubs in ihren tollen Kostümen schnell abgelegt und standen mit ihrem Gardetanz den später folgenden Älteren in nichts nach. Nicht nur Trainerin Annika Biecker war von ihren 14 Schützlingen, die vom Publikum frenetisch bejubelt wurden, restlos begeistert.

Anschließend untersuchte die Emsdorfer „Miss Marple“ Liane Pfeiffer so einige Ungereimtheiten, die sich im Laufe des Jahres im Kirchhainer Stadtteil ereignet hatten und sorgte so bei einigen mysteriösen Begebenheiten für Klarheit. Ein Mord war allerdings nicht dabei.

Von Kuren und zweibeinigen Wärmflaschen

Im Wechsel folgten Tanz und Sketche. Reinhild Kaufmann und Magdalena Kinkel beschrieben, was alles so passieren kann, wenn Mama in Kur weilt und warum Papa unbedingt zweibeinige Wärmflaschen braucht.

Karin Pfeiffer und Lisa Lecher beteiligten sich intensivst am lokalen Frauenklatsch, wobei auch Pfarrer Peter Weber, der bei den Filmaufnahmen für „Bauer sucht Frau“ irgendwie im Fernsehen zu sehen gewesen war, dafür mit Spott bedacht wurde. Weber seinerseits in der ersten Reihe sitzend, kam derweil immer mehr ins Schwitzen, weil eine Närrin nach der anderen sich für die sonntägliche Messe abmeldete und er befürchten musste, am Ende gar alleine in dem Gotteshaus zu stehen.

Showtanz von den Flash Lights und Dirty Dancing

Dem grandiosen Showtanz der heimischen Flash Lights unter der Regie von Alisa Tögel, Lisa-Marie Otte und Theresa Nebel, folgte ein „Dirty Dancing“ der einzigen Gastgruppe des Abends aus Langenstein. Der letzte Höhepunkt vor der Pause war der Gardetanz der EKC-Funken.

Von Anna-Katharina Müglich, Franziska Günther und Katharina Kläs trainiert, nutzte die Zehnerformation jeden Zentimeter der kleinen Bühne, die mit einem märchenhaften, von Werner Fritsch gestalteten Bühnenbild liebevoll dekoriert war.

Gleich mehrere Darstellerinnen um die rührige und wortgewandte Moderatorin Stephanie Paul karikierten und parodierten den erst kürzlich verstorbenen Musiker Udo Jürgens. Spätestens als Theresa Nebel als Helene Fischer den Song des Jahres präsentierte, gab es kein Halten mehr und alle sangen mit.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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