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Petrus gibt anfangs den Spielverderber

Petrus gibt anfangs den Spielverderber

Fast neun Monate Vorbereitung stecken in dem großen Spielfest im Rahmen des Rauschenberger Familienaktionstages. Da ist es besonders bitter, dass Petrus gestern früh den Spielverderber gab.

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Der Große Preis von Rauschenberg wurde auf dem Römer ausgetragen. Fotos: Matthias Mayer

Rauschenberg. Der bescherte den Kindern kühle 11 Grad und Dauerregen. Schon am frühen Morgen hatte die unermüdlich rackernde Helferschar offenbar sämtliche in der Stadt befindlichen Zeltpavillons aufgetrieben und in Windeseile aufgebaut, um zumindest die nässeempfindlichen Spiele vor dem unbarmherzigen Landregen zu schützen. Der sorgte zum Leidwesen von Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich dafür, dass einige Attraktionen unter den 70 quer durch die Altstadt verteilten Spielstationen aus Sicherheitsgründen zunächst nicht aufgebaut werden konnten.

Getreu der Devise, „Wetter ist immer eine Frage der Kleidung“, strömten trotzdem kurz nach der Eröffnung zahlreiche Kinder mit ihren Eltern beziehungsweise ihren Kita-Erzieherinnen auf die Straßen. Sie ließen sich den Spaß nicht nehmen.

Das Kita-Gelände erwies sich als Spielstadt mit phantastischen Angeboten. Unterhalb der Mäuseburg drehten schnelle Carrera-Flitzer unter einem schützenden Vordach ihre Runden. Wetterfeste ferngesteuerte Flitzer standen nebenan für die etwas älteren Besucher bereit. Die größte Anziehungskraft ging von der Rollenrutsche in der Pfaffengasse aus. Vor der rasanten Fahrt über die sich richtig schnell drehenden Edelstahl-Rollen hieß es: Anstehen!

Dagegen standen die jungen Betreuerinnen und Betreuer der weniger angesagten Spielstationen etwas verloren im Regen.

Das sollte sich ab 14 Uhr mit dem Ende des Regens schlagartig ändern. Die Besucher fluteten jetzt die Altstadt und auf den abgetrockneten Straßen ließen sich jetzt auch die Attraktionen wie der Bungeerun und das Kistenstapeln aufbauen. Und schon verwandelte sich der Römer in eine stimmungsvolle Arena.

Stefan Ullrich freute sich über die gute Stimmung und das Lachen auf den Gesichtern. Dazu leistete auch die Band Missing Page ihren Beitrag.

Heute in Rauschenberg

14 Uhr: Treffpunkt für die zweite Grenzgang-Etappe am Rewe-Parkplatz. Die neun Kilometer lange Strecke führt bis zum Gutshof Fiddemühle im Wohratal, wo ab 17 Uhr der Ausklang stattfindet.

Morgen in Rauschenberg

10 Uhr: Festkommers auf dem Marktplatz.

11 Uhr: Altstadtfest mit Live-Musik auf sechs Bühnen, Krammarkt, Präsentationen, Weindorf, Entspannungsgarten sowie besonderen Kultur- und Gastronomieangeboten in den Gewölbekellern der Altstadt. Ende offen.

von Matthias Mayer

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