Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Parteien beschwören Zusammenarbeit

Stadtallendorfer Stadtparlament Parteien beschwören Zusammenarbeit

Mit Ursula Rogg, Robert Botthoff (beide CDU) und Ludwig Bachhuber (FDP) wurden drei weitere, schon gewählte Stadträte in ihr Amt eingeführt.

Voriger Artikel
Zum Start fliegt Erde durch die Luft
Nächster Artikel
Ganz wichtig: Was verdiene ich?

Stadtverordneten-Vorsteher Hans-Georg Lang und Bürgermeister Manfred Vollmer nahmen den Stadträten Ursula Rogg, Robert Botthoff und Ludwig Bachhuber den Amtseid ab.

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Im Stadtallendorfer Stadtparlament sind Grundsatzerklärungen der vertretenen Fraktionen zu Beginn der Legislaturperiode Pflicht. Im Wesentlichen wiederholten die fünf Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Grünen, FDP und Republikanern ihre zentralen Wahlaussagen, mit einigen großen Gemeinsamkeiten.

Alle Redner formulierten Aufforderungen zur Zusammenarbeit miteinander. Die Konsolidierung der Finanzen der Stadt war auch ein Punkt, über den sich alle Fraktionsvorsitzenden einig waren. Die Innenstadtentwicklung, die anstehende Hallenbadsanierung, der Bau eines weiteren Kindergartens für Kinder unter drei Jahren oder die Verkehrspolitik sehen alle Fraktionen dabei als Sachthemen, die in der nächsten Zeit Gewicht haben werden.

Doch es gab auch andere Akzente. Besonders deutliche Worte wählte Klaus Ryborsch (CDU) in Richtung der Grünen, die mit zehn Prozent der Stimmen nach zehn Jahren wieder im Stadtparlament vertreten sind. Ausdrücklich würdigte er den Erfolg der Partei, verbunden mit einer Spitze. In Abwandlung eines Zitats aus dem Matthäus-Evangelium bemerkte er: „Sie säen nicht, sie ernten nur.“

CDU und SPD zeigten sich, ebenso wie die Grünen, mit den erreichten Wahlergebnissen grundsätzlich zufrieden, Ryborsch machte vor allem die allgemeine Stimmungslage für den Verlust eines Sitzes verantwortlich.

Danach hatten die Stadtverordneten Gremienvertreter zu wählen, in erster Linie für die wichtigen Betriebskommissionen der Stadtwerke und des Eigenbetriebs Dienstleistungen und Immobilien (DuI). In diesen Kommissionen fallen wichtige Entscheidungen außerhalb des Parlamentsgeschehens.

Acht Stadtverordnete sind Mitglied. Der Versuch der SPD, die Zahl der Kommissionsmitglieder auf neun zu erhöhen, scheiterte zunächst. Danach folgte die geheime Listenwahl. Auch dort galt, wie beim Magistrat, das Verhältniswahlrecht. Da bei einer Zahl von acht Sitzen nicht jede der beiden kleinen Parteien automatisch über einen Sitz in den Kommissionen verfügt hätte, stimmten sich FDP und Republikaner ab.

Bei der Wahl des Sitzungs-Stellvertreters für den Regionalen Nahverkehrsverband (RNV) kandidierte Wolfgang Salzer (SPD) gegen Fachbereichsleiter Hubertus Müller. In geheimer Abstimmung setzte sich Salzer gegen Müller durch. Der eigentliche Vertreter ist per Satzung der Bürgermeister.

von Michael Rinde

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr